- Europa
Rumänien
Bekämpfung von Ausgrenzung und Auswanderung von Kindern
Terre des hommes (Tdh) ist seit 1992 in Rumänien tätig und führt Projekte in den Kinderschutz. 2011 profitierten 2’860 Personen von diesen Aktivitäten.
Seit mehreren Jahren bekämpft Terre des hommes (Tdh) in Rumänien Kinderhandel und Ausbeutung. Das Hauptaugenmerk gilt Kindern von potenziellen Auswanderern, welche durch Armut und Ausgrenzung besonders gefährdet sind.
Kampf gegen Missbrauch und Kinderhandel
Dank dem Aufbau eines Kinderschutz-Netzwerkes in Craiova, im Süden des Landes, kann Tdh mit verschiedenen Einrichtungen zusammenarbeiten, um gegen Ausbeutung und Kinderhandel anzugehen. Tdh stand den Regierungsmitgliedern in fünf Partnergemeinden beratend zur Seite. Präventions- und Bildungskampagnen erlauben den Gemeinden, eine bessere Rolle beim Kinderschutz wahrzunehmen.
Sozialer Schutz und Bekämpfung von Schulabbruch
Tdh bekämpft die Armut, die Ausgrenzung und den sozialen Ausschluss von besonders gefährdeten Kindern, die vor allem in den Roma-Gemeinschaften unter äusserst prekären Bedingungen leben. Mit einem Präventionsprogramm gegen Schulabbruch konnten fünf Schulzentren eingerichtet werden, die sich um etwa 60 Primarschulkinder kümmern.
MOVE- Steh auf und beweg dich!
Die Verbesserung der psychosozialen und methodischen Kompetenzen von Betreuern, Lehrern, Sportlehrern und Sozialarbeitern ermöglicht die psychosoziale Entwicklung von Kindern durch Spiel und Sport.
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26.097279
44.443659
Bucharest
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23.813496
44.330799
Craiova
Centered at 24.96676 45.943161 6
Einsatzorte : Bucharest, Craiova
Projekt : Bekämpfung der Risikomigration, sozialer Schutz, gesellschaftliche Integration
In Zusammenarbeit mit : Schulinspektorat Dolj, Direktion des Kinderschutzes Dolj, Sportdirektion Dolj, World Vision, SOS-Kinderdorf, Espoir de Bania
Delegierte/r : Joseph Aguettant
Expatriiertes Personal : 1
Nationales Personal : 8
Budget : 558'088 CHF
Foto-Galerie
Nachrichten
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2 Mai 2012
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Kinderhandel und Ausbeutung Rumänien
«Roma zu verjagen bringt nichts»
Joseph Aguettant, Delegationschef von Terre des hommes in Rumänien, beantwortete die Fragen von «Le Matin». Er empfiehlt, das Problem an der Wurzel anzupacken, indem die Einschulung der Kinder vor Ort gefördert wird. Weiter lesen
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11 Apr 2012
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Kinderhandel und Ausbeutung Rumänien, Albanien, Kosovo, Moldawien
Titelbild der Weltwoche: «Dieses Bild stellt das Kind als einen potenziellen Verbrecher dar»
Das Titelbild der Weltwoche von vergangener Woche, das einen kleinen Roma-Jungen mit einer auf den Leser gerichteten Pistole zeigt, hat in der Schweiz heftige Diskussionen ausgelöst. Aufgenommen wurde das Foto in Gjakova, einer Stadt im Kosovo, in der Tdh gefährdeten Kindern u... Weiter lesen
Informationen
Die Situation der Kinder
- Ca. 10 % der aktiven Bevölkerung arbeiten im Ausland
- Quote der Schulabbrüche in Rumänien: 20%
Ergebnisse 2011
Terre des hommes setzte sich erneut für eine Verbesserung der Kinderschutzsysteme ein und erweiterte die Arbeit im Kreis Dolj auf 30 Gemeinden. Dabei wurde besonders darauf geachtet, dass die am meisten benachteiligten Kinder, auch Roma, erreicht wurden. Durch eine Kombination aus angewandter praktischer Ausbildung von 137 Berufsleuten, tragfähigen lokalen Partnerschaften und Direkthilfe profitierten 2194 Kinder von Aktivitäten wie ausserschulischer Betreuung, psychosozialer und materieller Hilfe. Rumänien ist das EU-Land mit dem zweitgrössten Risiko für Armut und gesellschaftlichen Ausschluss: Von Tdh unterstützte Kinder sind sozial ausgegrenzt, äusserst bedürftig oder Opfer von Missbrauch, Vernachlässigung, Ausbeutung und Kinderhandel. Der Fokus lag bei der Prävention und Stärkung der Bewältigungskompetenz von Kindern durch Bewegung, Spiel und Sport.
Erlebnis
Roberta lebt in Marza, einem Dorf im Süden Rumäniens. Wie viele Roma-Kinder steht sie kurz davor, die Schule abzubrechen. Die «Schule nach der Schule» gibt etwa 60 Kindern wie Roberta die Gelegenheit, weiterhin den Unterricht zu besuchen.
- Roberta, Tdh-Begünstigte in Rumänien










Hauptsitz
Terre des hommes