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Jahresbericht 2011 - Terre des hommes
Ein Jahr im Herzen der Kindheit
Der Jahresbericht 2011 von Terre des hommes präsentiert die wichtigsten Ergebnisse der Aktionen in den Bereichen Gesundheit und Kinderschutz für 1,47 Millionen Begünstigte in 34 Ländern – sei es in Nicaragua, am Horn von Afrika, in Albanien oder Myanmar.
In einer von gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Krisen erschütterten Welt leiden Millionen von Kindern immer mehr. Sie haben mit Hunger, Unsicherheit, Ausbeutung, dem Gewicht der Armut oder Traditionen zu kämpfen. Es ist dies aber kein unabwendbares Schicksal. Allzu oft sind ihre Familien, die Gemeinschaften und das Umfeld einfach nicht in der Lage, sie zu beschützen. Mit konkreter Hilfe und geeigneten Lösungen engagiert sich Terre des hommes Tag für Tag an der Seite der bedürftigsten Menschen.
Die Anzahl Begünstigter von Terre des hommes hat 2011 leicht zugenommen und beläuft sich auf 1,47 Millionen im Vergleich zu 1,40 Millionen im Vorjahr. Tdh zählt 832’000 Begünstigte in Gesundheitsprojekten (57%) und 636'000 in Schutz- und Nothilfeprojekten (43%).
Die Gesamteinnahmen der Stiftung Terre des hommes belaufen sich für 2011 auf 57,6 Millionen CHF. Das Total der konsolidierten Einnahmen der Stiftung und der Freiwilligengruppen beträgt seinerseits 64,8 Millionen CHF.
86% der Ausgaben der Stiftung (50,6 Millionen CHF) wurden für Kinderhilfsprojekte in 34 Ländern und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Kinderrechte verwendet. Allein die Nothilfeprojekte in Sudan, Haiti, Kenia und Afghanistan kosteten 13,4 Millionen CHF.
Die in die Mittelbeschaffung und Kommunikation investierten Beträge belaufen sich auf 5,2 Millionen CHF, das heisst rund 9% der Gesamtausgaben. Die allgemeinen Verwaltungskosten in der Höhe von 3,3 Millionen CHF entsprechen 5% des Gesamtaufwandes. Zusammen ergibt dies einen Anteil der im Rahmen der vom Stiftungsrat festgelegten Strategie von 15% liegt. Dies ist weniger als der Durchschnitt von 22%, den die ZEWO auf der Basis der Zahlen von 180 gemeinnützigen Organisationen der Schweiz für 2010 errechnet hat.
Die Beiträge von institutionellen Geldgebern in der Höhe von 33,7 Millionen CHF machen 59% der Einnahmen aus. Die Spenden der breiten Öffentlichkeit und semi-institutioneller Geldgeber betragen CHF 23,6 Millionen, das heisst 41% der Einnahmen.
Generell lässt sich sagen, dass 2011 nach zehn Jahren des Wachstums für Terre des hommes ein Jahr der Stabilisierung der Direkthilfe für Kinder und Familien war.
- Terre des hommes Tdh, 04.07.2012, 40 Seiten
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Themen
Humanitäre Krisen, Jugendstrafrecht, Fehlender familiärer Unterstützung, Kinderhandel, Missbrauch und Ausbeutung, Spezialbehandlungen, Wasser, Abwasserreinigung und Hygiene, Kinderschutzsysteme, Gesundheit und Ernährung
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Land/Länder
Kolumbien, Albanien, Benin und Nigeria, Senegal, Brasilien, Afghanistan, Indien, Mauretanien, Ägypten, Myanmar, Rumänien, Syrien - Jordanien, Palästinensische Gebiete, Kenia, Sudan, Mosambik, Nepal, Peru, Marokko, Bangladesch, Kosovo, Burundi, Haiti, Libanon, Togo, Guinea, Schweiz, Ungarn, Nicaragua, Moldawien, Pakistan, Sri Lanka, Burkina Faso
