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TAGEBUCH AUS NEPAL: Oktober 2008
Ich gehöre nicht zu jenen, die gerne reisen. Bis jetzt haben mir innere Reisen beinahe genügt. Ich sehne mich einfach, um es in Boethius Worten auszudrücken, ein Reisender ohne Gepäck zu sein, mich vom Unwesentlichen zu lösen, um auf die Ressourcen der Gegenwart zu treffen.
Zu Beginn dieser Reise vermischen sich in meiner Seele die Rufe Buddhas und der westlichen Philosophen. Alle fordern sie auf ihre Weise dazu auf, sich von sich selbst zu lösen, sich selbst zu sterben. Um Buddhas Land zu entdecken, hat auch der Reisende ohne Gepäck seine Grenzen und trägt in seinem Koffer einige Bücher über Freud und den Buddhismus.
- Terre des hommes Tdh, 2008.10.01, 5 Seiten
- Themen
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