Zum Inhalt

Geschichte

Am 22. Juli 1960 gründet Edmond Kaiser das Kinderhilfswerk Terre des hommes in Lausanne, um so Kindern in Not sofort und direkt zu helfen. Das 50-jährige Bestehen von Terre des hommes bedeutet, dass Kinderelend auf dieser Welt leider immer noch Realität ist. Es heisst aber auch, dass unsere Arbeit vor Ort wichtig ist

Rückblick auf 50 Jahre Kinderhilfe

About_us_3_emergencies_img1

1960 gründet Kaiser das Kinderhilfswerk Terre des hommes in Lausanne, um so Kindern in Not sofort und direkt helfen zu können. Umgehend lässt er Hunderte vom Algerienkrieg geschundene Kinder für Ferienlager in die Schweiz kommen. In der Folge setzt sich Terre des hommes für hilfsbedürftige und von Krieg und Krankheiten betroffene Kinder in Ländern wie Vietnam, Biafra, Bangladesch, Palästina, Libanon und Kambodscha ein. Mehr über Nothilfe Einsätze von Tdh

1960 wird die Charta verfasst; sie legt den Auftrag und die ethischen Grundsätze von Terre des hommes fest.
1966 In den 60er-Jahren werden nach schweizer Vorbild weitere Terre-des-hommes-Organisationen ins Leben gerufen, unter anderem in Frankreich, Belgien, Deutschland, Luxemburg und Holland. Sie alle berufen sich auf die Charta und schliessen sich 1966 zur Terre des hommes Internationalen Föderation zusammen.
1970 wird das Kinderheim La Maison in Massongex (Wallis) eröffnet, das die in der Schweiz operierten Kinder betreut und sie auf die Rückkehr in ihre Heimat vorbereitet.
1972 kommt es zur Spaltung von Terre des hommes.

Unterschiedliche Vorstellungen zwischen Arbeitsgruppen-VertreterInnen und Edmond Kaiser bezüglich der Strukturen und der zukünftigen Entwicklungsarbeit führen an der Generalver­sammlung von Terre des hommes Schweiz im April 1972 zur Trennung. Kaiser führt seine Aktivitäten unter dem Namen Terre des hommes von Lausanne aus weiter, indem er formell einen neuen Verein gründet. 1988 wird dieser Verein in eine Stiftung mit Sitz in Lausanne um­gewandelt, die die gesamte Schweiz abdeckt. Die schweizerischen Arbeitsgruppen in Genf und Basel führen die Arbeit unter dem bisherigen Namen Terre des hommes Schweiz weiter und schliessen sich als unabhängige Organisationen zu einem Dachverband zusammen: terre des hommes schweiz mit Sitz in Basel ist für die Deutschschweiz zuständig, Terre des Hommes Suisse mit Sitz in Genf für die Romandie und das Tessin.
Erfahren Sie mehr über «Die Terre des hommes-Bewegung in der Schweiz»

1980 verlässt Edmond Kaiser die Stiftung Terre des hommes, um die Organisation Sentinelles zu gründen.
1988 passt Terre des hommes seine Statuten an und wandelt sich von einem Verein zu einer Stiftung. Die neuen Statuten werden bei der Stiftungsaufsicht des Eidgenössischen Departements des Innern hinterlegt.
1997 verfasst Terre des hommes den Appel de Lausanne (Appell von Lausanne). Dieser Aufruf wird im Hinblick auf die Schaffung des Internationalen Strafgerichtshofes abgefasst und fordert, dass das organisierte Verbrechen gegen Kinder als Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnet und entsprechend belangt und bestraft wird.
1999 Die Stiftung Terre des hommes wird Mitglied der Internationalen Föderation Terre des hommes.
2002 Terre des hommes bekommt von Frankreich den Preis für Menschenrechte verliehen und wird damit für den starken Einsatz gegen Kinderhandel in Osteuropa ausgezeichnet.
2003 reicht Terre des hommes bei der Bundesbehörde eine Petition von 128'000 Unterschriften ein und verlangt, dass das organisierte Verbrechen an Minderjährigen als Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnet und im Schweizer Strafgesetzbuch entsprechend verankert wird.
50 Jahre Nothilfe-Einsätze