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Brasilien: Begegnung zwischen Jugendlichen von der Strasse und Jurastudenten

26 Mär 2012 JugendstrafrechtBrasilien


Eine Kinovorführung mit anschliessender Diskussion ermöglichte Studenten einer grossen Jurafakultät in Ceará, Brasilien, mit Jugendlichen zu diskutieren, die erst vor kurzem der Strasse und Gewalt entkommen sind. Dies im Rahmen des schockierenden Dokumentarfilms über den Vorfall “Bus 174”.

Der in Brasilien berühmte Film zur Affäre «Bus 174» öffnete den Dialog über die Realität von auf der Strasse lebenden Jugendlichen, die oft mit Drogen handeln und für die keinerlei öffentliche Massnahmen ergriffen werden. Der Dokumentarfilm handelt von einem jungen Mann von der Strasse, der in Rio de Janeiro die Insassen eines Busses kidnappt. Der Filmemacher José Padilha versuchte anhand dieses Dramas vor allem aber das Elend von Strassenkindern zu verstehen.

In derselben Absicht wollte das Team von Terre des hommes in Brasilien Jusstudenten mit Jugendlichen in Dialog bringen, die auf der Strasse Gewalt erlebt haben. Alle konnten ihre Standpunkte und Erfahrungen mit unterschiedlichen Formen von Gewalt einbringen, aber auch, wie diese von aussen gesehen wird und welche Ausstiegsmöglichkeiten einige von ihnen gefunden haben. Dabei wurden schnell gewisse gegenseitige Vorurteile abgebaut und über verschiedene Verhaltensweisen nachgedacht, wie zum Beispiel die Diskriminierung armer Kinder und ihrer Rechte.

Dank solchen Begegnungen können Kinder und Jugendliche ihr Partizipationsrecht ausüben: Denn sie haben ein Recht auf die Konsolidierung ihres Landes und ihrer Rechte.

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