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Fussballturniere ausser Konkurrenz

19 Jun 2012 Humanitäre Krisen, Kinderhandel, Missbrauch und...Rumänien, Sudan, Benin und Nigeria, Haiti

DSCN1589.jpgAnlässlich der Euro 2012 möchte Terre des hommes den Fussball in ein anderes Licht rücken und auf Wettbewerbe aufmerksam machen, die weltweit von verschiedenen Delegationen durchgeführt werden. Diese Turniere, die der breiten Öffentlichkeit nicht bekannt sind, sprengen den Rahmen der einfachen Unterhaltung.

In Sudan organisierte Tdh ein Turnier, an dem junge Sudanesen aus den Flüchtlingslagern von El Geneina teilnahmen. Auch Kinder aus der Umgebung wurden eingeladen, bei diesem Turnier mitzumachen, das von März bis April 2012 stattfand.

Dieser Sportwettbewerb erlaubte es, dank der gemeinsamen Fussballbegeisterung die Beziehungen zwischen den Flüchtlingen und der Lokalbevölkerung zu festigen. Auf der Basis von Respekt und Solidarität haben Jugendliche unterschiedlicher Herkunft Freundschaften geknüpft.

Während mit diesem Projekt ursprünglich das Fairplay-Konzept eingeführt werden sollte, um in den Flüchtlingslagern das Verhältnis der Kinder untereinander zu verbessern, fand diese Erfahrung natürlich auch über die Lager hinaus eine Fortsetzung.

In ähnlicher Absicht, aber in einem vollkommen anderen Kontext finanzierte die beninische Delegation von Tdh ein Schülerturnier in der Gemeinde Zakpota. Die Koordinierung der Veranstaltung wurde von den Schülervereinigungen der involvierten Schulen sichergestellt. Diese Jugendclubs haben die Aufgabe, die Kinderrechte in ihren Schulen zu fördern, und bieten Jugendlichen verschiedene Formen der Unterstützung.

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Im vorliegenden Fall ging es darum, jede Schule eine Manschaft zu haben, um in Turnier teilzunehmen, und auch den Teamgeist zu entwickeln, um die Solidarität innerhalb der Gemeinschaft zu stärken. Das Turnier zog jeweils 200 Zuschauer pro Match, einschließlich Eltern, Gleichaltrigen und Freunden an, womit es gelang, die Gemeinschaft als Ganzes anzusprechen.

Solche Erfahrungen zeigen die Bedeutung der Werte auf, die der Fussball vermittelt. Tdh hat dies in Partnerschaft mit der UEFA und anderen NGO erkannt. So wurde in der rumänischen Hauptstadt anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung der Rassendiskriminierung ein Fussballturnier durchgeführt, an dem 100 Kinder unterschiedlicher ethnischer und sozialer Herkunft teilnahmen.

Die Devise für diesen Tag lautete, eher die Kooperation als den Wettkampf zu begünstigen und Toleranz statt Ausschluss walten zu lassen. Zahlreiche rumänische Persönlichkeiten aus Sport und Kultur beteiligten sich an der Aktion, um den Rassismus unisono zu verurteilen. Sämtliche Teilnehmer haben erkannt, dass die Bekämpfung des Rassismus auf dem Spielfeld beginnt.

Fernab des Medienrummels rund um die Euro 2012 erfüllen diese Turniere Grundbedürfnisse von Menschen, die am stärksten von gesellschaftlichen Mängeln und der Identitätsproblematik betroffen sind. Die positiven Resultate unserer Fussballprojekte zeigen die Bedeutung sozialpädagogischer Massnahmen mit Hilfe des Sports auf, insbesondere in Regionen, wo es noch oft am gesellschaftlichen Zusammenhalt fehlt.

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Ein vielleicht unerwarteter Aspekt ist, dass der Fussball auch dem Personal von NGO zugutekommt, das im Terrain schwierigen Situationen ausgesetzt ist. In Haiti, zum Beispiel, steht das NGO-Turnier kurz vor einer Wiederaufnahme. Das Tdh-Team ist seit sechs Spielen ungeschlagen und hat unter anderem UNICEF und das Rote Kreuz besiegt.

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Kinderschutz

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Kinderschutz
Terre des hommes (Tdh) setzt sich für den Schutz der Kinder vor Ausbeutung, Missbrauch, Handel und Gewalt ein.
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