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Haiti - Tdh verstärkt die Bemühungen bzgl. der Betreuung von Verletzten

15 Jan 2010 Gesundheit und Ernährung, Humanitäre KrisenHaiti

Bis gestern hatte die Delegation von Terre des hommes – Kinderhilfe (Tdh) keine Neuigkeiten von allen lokalen Mitarbeitern. Sobald die Kommunikationsnetzwerke etwas zugänglicher wurden, haben es die vier als vermisst gemeldeten Mitarbeiter in Port-au-Prince endlich geschafft, sich Telefone zu organisieren, und Tdh ihren Verbleib mitzuteilen. Alle sind glücklicherweise wohlauf!
Unsere Delegation, die sich in Les Cayes befindet, arbeitet derweil schon mit Eifer an der Versorgung der Opfer des Erdbebens. Seit nunmehr 20 Jahren ist Tdh auf der Insel und kümmert sich unter normalen Umständen um ein wichtiges primäres Gesundheits- und Ernährungsprojekt mit einem Budget von CHF 2’000’000. Heute, nach der Katastrophe, die Tausende von Opfern forderte, werden diese Projekte, die Soforthilfe für Kinder sicherstellen, umso wichtiger, da die Krankenhäuser der Hauptstadt Port-au-Prince – wenn sie denn noch stehen – schon lange überfüllt sind. Hunderte von Verletzen strömen in Richtung des ersten Behandlungszentrums westlich vom Epizentrum: Das Krankenhaus von les Cayes. Dank ihrer langjährigen Erfahrung und Kenntnisse der lokalen Bevölkerung können die 57 Mitglieder der Tdh Delegation in Les Cayes (Krankenschwestern, Gesundheitshelfer) schon jetzt die anwesenden medizinischen Expertenteams verstärken, indem sie Verletzte pflegen, die in dieses Krankenhaus eingeliefert wurden.
Ihrerseits erwartet die Delegation in Les Cayes Verstärkung in Port-au- Prince: Samstag, den 16. Januar, wird ein Notfallteam bestehend aus Spezialisten dort eintreffen. Diese, ein Experte in psychosozialen Fragen, ein regionaler Experte, ein Notfallexperte und ein Logistiker, werden zudem die Bedürfnisse der Opfer in den Vororten von Port-au-Prince analysieren, um eine konkrete Aktion vorbereiten zu können.

Gesundheit

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Kinder haben das Recht auf Gesundheit
Terre des hommes (Tdh) ermöglicht hunderttausenden Kindern und Müttern, ihr Recht auf Betreuung, Ernährung und Hygiene nachhaltig wahrzunehmen.
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