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20 Okt 2011 Humanitäre Krisen Kenia

Hilfe für vier kenianische Gesundheitszentren

- Herausgegeben von Darcissac, Marion

2705_kenya_famine_2_embed Im Lagderea-Bezirk in Ostkenia unterstützt Terre des hommes vier Gesundheitszentren in technischer, logistischer wie auch finanzieller Hinsicht. Terre des hommes und die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) versorgen die unter Hungersnot leidenden 8000 Kinder und 1400 Mütter mit medizinischem Material, therapeutischer Dienstleistung und Spezialnahrung.

Die Mitarbeiter der Gesundheitszentren unterstehen dem Gesundheitsministerium, mit dem Tdh die Zusammenarbeit ausgebaut hat, um gegen die Folgen der Dürre anzukämpfen. Anfang nächsten Jahres wird die DEZA im Dürregebiet Lagdera die Wasserversorgung wie auch die hygienischen Massnahmen verbessern. Tdh plant den Aufbau eines Fürsorgenetzes, von dem 8000 vernachlässigte, ausgebeutete oder missbrauchte Kinder aus dem gleichen Bezirk profitieren sollen.

In den Flüchtlingslagern von Dadaab, in Richtung somalischer Grenze, wird Tdh nach und nach 17 000 Mädchen und Jungen durch gemeinschaftlich unterstützte Einzelbetreuung Hilfe leisten. Von ihren Eltern getrennte oder unbegleitete Kinder werden in Familien aufgenommen. Die vorgeschlagenen Aktivitäten generieren ein paar Einkünfte für die Gastfamilien, damit diese bei der Unterstützung der Kinder entlastet werden. Die Jugendlichen erhalten eine Grundausbildung, die sie auf die Ausübung eines Berufs vorbereitet. Gemeinschaftszentren sollen den Erwerb von Fähigkeiten fördern, die für das Zusammenleben in Zeiten von humanitären Krisen wichtig sind.

Die besorgniserregende Sicherheitslage in Kenia wird von den Teams genau beobachtet und bei Bedarf werden notwendige Schritte eingeleitet.

Weitere Informationen zu den Aktionen von Terre des hommes in Kenya