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21 Sep 2010 Humanitäre Krisen Pakistan, Afghanistan

Pakistan/Afghanistan: Hilfseinsatz für die Opfer der Überschwemmungen

- Herausgegeben von Darcissac, Marion

1461_pakistan_embedObwohl die starken Fluten kaum Todesopfer in den Einsatzgebieten von Terre des hommes gefordert haben, bedroht die Naturkatastrophe die Lebensgrundlage der bereits krisengeschwächten Bevölkerung und erhöht die Risiken für hygienebedingte Krankheiten. Für die am schwersten betroffenen Kinder und ihre Familien wird Notfallhilfe geleistet.

In zwei Gebieten in Peshawar, Pakistan, (Charsadda und Nowshehra) unterstützt Tdh die Hilfsaktionen einer lokalen Partner-NGO. Damit soll unter anderem erreicht werden, dass 2 000 Kinder so früh wie möglich wieder in die Schule gehen können. Sie werden Schulbücher erhalten, und Nahrung in Form von Mehl, Reis und Öl, sowie andere essentielle Hilfsgüter wie Zelte, Decken, Hygienekits und Küchenutensilien werden an 10 800 Kinder und ihre Familien verteilt.

Afghanistan, war ebenso von den Überschwemmungen betroffen. Tdh hilft hier in den Grenzregionen, in den Distrikten Monandara und Lal Pura (Provinz Nangahar). Dort werden Nahrungsmittel und essentielle Hilfsgüter verteilt. In Zusammenarbeit mit der Zentrale für Gesundheitsversorgung errichtet Tdh Gesundheitsstationen, wo die Stiftung den Familien, die vor der Katastrophe fliehen mussten, medizinische Versorgung zugänglich machen kann. Schwerer kranke Personen werden in die entsprechenden medizinischen Einrichtungen überwiesen.

In beiden Ländern werden ausserdem vier Zentren für 400 Kinder eingerichtet, in denen sie an spielerischen Aktivitäten teilnehmen können, die ihnen ein Gefühl der Sicherheit vermitteln und die Rückkehr in den Alltag erleichtern sollen.

Insgesamt rechnet Tdh damit, 20 000 Menschen, davon 12 600 Kinder, in etwa 12 Dörfern helfen zu können.

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Foto freundlicherweise bereitgestellt von Reuters/Athar Hussain, www.alertnet.org