Sri Lanka: Tdh schult Jugendliche in Sicherheit und Rettung im Wasser
15 Feb 2012 Humanitäre KrisenSri Lanka
Die Häufigkeit und das Ausmass der Naturkatastrophen, die in den vergangenen Jahren Sri Lanka heimgesucht haben, sind nicht ohne Auswirkungen auf die Gemütslage von Kindern und Jugendlichen geblieben. In den Küstengemeinden im Osten Sri Lankas dient ein beträchtlicher Teil der Arbeit von Terre des hommes der Stärkung der Belastbarkeit der Kinder durch psychosoziale Aktivitäten. Tdh mobilisiert jedoch auch Jugendliche, damit sie ihr eigenes Wohl und das ihrer Gemeinschaft selbst in die Hand nehmen.
Ganz abgesehen vom Tsunami, der das Land 2004 heimsuchte, ist die Ostprovinz jedes Jahr von schweren Überschwemmungen betroffen. Viele Jugendliche gehören hier den von Tdh gebildeten «Jugendclubs» an, in denen sie nicht nur gemeinnützige Kleinprojekte aufbauen, sondern auch auf künftige Natur- und andere Katastrophen vorbereitet werden. Während des Monsuns 2011, der in dieser Provinz sehr stark war, übernahmen diese Jugendlichen eine wichtige Rolle in der Nothilfe: In Hilfszentren unterstützten sie die betroffenen Gemeinschaften, reinigten Brunnen und sensibilisierten die Bevölkerung für die Gesundheit sowie Siedlungshygiene.
Angesichts dieses Erfolgs sind Terre des hommes und das Rote Kreuz Sri Lanka der Auffassung, dass diese Jugendlichen für einen neuen Schritt bereit sind. Die beiden Organisationen bieten ihnen Ausbildungsprogramme in Sicherheit und Wasserrettung an. Bereits 70 Jugendliche haben an einer solchen Ausbildung teilgenommen und wissen nun, wie sie bei den zahlreichen Unfällen reagieren müssen, zu denen es am Meer kommen kann.
