Zum Inhalt

50. Orangenverkauf - einer der grössten humanitären Strassenverkäufe

1 Mär 2012
1223_rg-m_rouiller_oranges_2008_doclib

Mehr als 1000 Freiwillige und ebenso viele Firmen verkaufen am 9. und 10. März an über 200 Standorten zwischen Basel und Chiasso, Genfer- und Bodensee weit mehr als eine Viertelmillion Orangen zu Gunsten von Terre des hommes (Tdh), des führenden Schweizer Kinderhilfswerks. Der Tdh-Orangenverkauf, eine der grössten Strassenverkaufsaktionen für humanitäre Zwecke im Land, findet zum 50. Mal statt.

Die Vente d’oranges von Terre des hommes – Kinderhilfe (Tdh), in der Romandie seit einem halben Jahrhundert ein Begriff, hat sich über die Jahre auch in der Deutschschweiz erfolgreich etabliert. Gerade auch bei den Firmen ist Dynamik zu spüren: die Kinderhilfe ist der Wirtschaft nicht gleichgültig. Über 1000 solidarische Firmen, mehr denn je, bedienen Personal und Kunden mit Orangen zu Gunsten der Gesundheits- und Ernährungsprojekte von Terre des hommes, die über 700'000 Kindern und Angehörigen in 16 Ländern zu Gute kommen. In der Schweiz fliessen die Orangen-Einnahmen in medizinische Spezialbehandlungen für Kinder, die im Weltsüden nicht behandelt werden können; bisher haben 12'000 Kinder von rettenden Operationen profitiert.

Wer nur schon drei Orangen kauft, bezahlt in Palästina das Füllen von zwei Trinkwasserzisternen. Mit fünf Orangen lassen sich in Senegal fünf Gesundheitsdienstsprechstunden bezahlen. Und zehn Orangen reichen aus, um in Guinea das Leben eines akut mangelernährten Kindes zu retten. Die Wirksamkeit des führenden Schweizer Kinderhilfswerks ist ausgewiesen: In Kurigram im Norden von Bangladesch konnte Terre des hommes die akute Mangelernährung bei Kindern um mehr als zwei Drittel reduzieren, in zwei Distrikten in Burkina Faso gar um drei Viertel. Und in Slums der afghanischen Hauptstadt Kabul führte der Einsatz von Tdh-Hebammen dazu, dass die Mütter- und Kindersterblichkeit um den Faktor zehn zurückging. Weltweit hilft Tdh 1,4 Millionen Menschen.

Der Tdh-Orangenverkauf wird auch auf Facebook geführt: über das soziale Internet-Netzwerk können „virtuelle Orangen“ verschickt werden; Tdh setzt sich das Ziel, die Hunderttausender-Grenze zu durchbrechen, umso mehr weil Coop, Partner und Sponsor, für jede virtuelle Orange zehn Rappen beisteuert. Wo genau die echten Orangen überall verkauft werden, ist im Internet zu entnehmen. Die Orangen entstammen naturnaher, umweltschonender und sozial verträglicher Produktion.

Auskünfte: Rudolf Gafner, Mediensprecher Deutsche Schweiz, 079 742 98 73.

Foto: Bild zur Aktion in pressegerechter Qualität zur freien redaktionellen Verwendung auf Anfrage.