Im Rahmen der Unterstützung von Gesundheitszentren in Conakry wird die guineische Delegation von Terre des hommes ab sofort auch einen Support im Bereich «Wasser und Siedlungshygiene» bieten. Mit dieser Intervention soll die Qualität der Pflege von Müttern und Kindern beträchtlich verbessert werden. Insgesamt 262’000 Personen dürften von diesem Projekt profitieren.
Die meisten Gesundheitseinrichtungen Guineas erfüllen nicht die Mindestnormen der Weltgesundheitsorganisation, die Folgendes festhalten: «Ein korrektes Abfallmanagement, ein guter Schutz der Nahrungsmittel, die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und ein System zur Abwasserentsorgung sind entscheidende Massnahmen bei der Bekämpfung von Krankheitsüberträgern.»
Während 30 Monaten werden die ersten sieben Zentren von einer Unterstützung durch Tdh profitieren. Dieses Projekt wird im Rahmen des Konsortiums von Tdh und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) durchgeführt und von den Partnern der Delegation in Guinea, von Mitgliedern des Gesundheitsministeriums und der Öffentlichen Gesundheit (Gesundheitsdirektion der Stadt Conakry, Gesundheitsdirektionen der Gemeinden Ratoma und Dixinn, Nationale Direktion der Öffentlichen Hygiene) sehr gut aufgenommen und begrüsst. Die Auswahl der sieben Zentren erfolgt in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden und wird auch die Motivation der Zentrumsleiter berücksichtigen: Denn diese Arbeit, die eine Verhaltensänderung bezweckt, muss von den Hauptverantwortlichen mitgetragen werden.