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Bekämpfung von Kinderhandel

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Auf der Grundlage der Bemühungen von 2001, Handel mit Kindern aufzuspüren und zu bekämpfen, konzentriert Terre des hommes (Tdh) ihre Arbeit in Albanien und Griechenland in erster Linie auf die direkte Intervention vor Ort und den Aufbau von Kapazitäten.

Tdh’s Aktion gegen Kinderhandel hat ein nationales Kinderschutz-Sicherheitsnetz in Albanien aufgebaut, in dessen Rahmen relevante Strukturen entwickelt, klare Rollen und Verantwortlichkeiten festgelegt worden sind. Damit kann besser auf die Bedürfnisse gefährdeter Kinder eingegangen und ihr Missbrauch, ihre Vernachlässigung und Ausbeutung sowie der Handel mit ihnen eingedämmt werden. Tdh ist es gelungen, in Albanien eine wirkliche Bewegung zugunsten des Kinderschutzes ins Leben zu rufen und sowohl öffentliche als auch nicht-öffentliche lokale Strukturen zu mobilisieren. Einer der bedeutendsten Erfolge des Projekts im vergangenen Jahr war die Entwicklung dieses Sicherheitsnetzes, welches in der albanischen ‘Neuen Nationalen Strategie gegen Kinderhandel 2008-2010’ klar dokumentiert ist.

Zu den wichtigsten Herausforderungen, damit dieses Projekt weitergeführt werden kann, zählen:

  1. im ganzen Land auf Gemeindeebene weitere Kinderschutzeinheiten zu initiieren,
  2. ein System der Früherkennung und Vorbeugung gegen Kindesmissbrauch in den Schulen zu entwickeln,
  3. die am stärksten gefährdeten Gemeinschaften (vor allem Roma und Evgit Zigeuner) zu mobilisieren, damit die Förderung der Rechte des Kindes auf Gemeindeebene zu einem zentralen Anliegen bei allen Entscheidungen wird.

Dabei soll besonders die Rolle der Schule betont werden und es sollen relevante Alternativen zur Anstellung von Kindern zum Betteln bzw. zu Kinderhandel entwickelt werden.

Die Situation der Kinder

Es wird vermutet, dass jährlich ca. 500 Kinder dem Kinderhandel zum Opfer fallen

Einsatzorte

  • Albanien: Tirana, Durres, Elbasan, Fier, Korça, Vlora, Pogradec, Gjirokastra, Peqin, Gramsh, Librazhd, Kavaja, Saranda
  • Griechenland: Athen, Thessaloniki

Hilfsempfänger

  • 1’284 Kinder wurden individuell betreut
  • 1’680 Kindern und Eltern wurde geholfen
  • 85 Personen erhielten eine Weiterbildung

Budget 2011

CHF 590’910