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Erlebnis von Maria

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Maria Bray, Psychologin bei Terre des hommes (Tdh), beschreibt die Situation der irakischen Flüchtlinge und erklärt die Aktivitäten von Tdh in Syrien und Jordanien.

„Das Tdh-Kinderschutz-Projekt wurde 2007 in Syrien und 2008 in Jordanien gestartet, wo die irakischen Flüchtlinge in Angst und Einsamkeit leben. Sie sind über die Städte verstreut und wegen der Differenzen zwischen Schiiten und Sunniten wagen sie es nicht, miteinander Kontakt aufzunehmen. Sie haben zu niemandem Vertrauen und es existiert kein gemeinschaftliches Netzwerk.
Die Mütter erzählen oft, wie belastend die Einsamkeit für sie ist: Die von Tdh unterstützten Zentren sind der einzige Ort, wo sie ihre Sorgen und Ängste loswerden können. In den Gesprächen mit den Psychologen finden sie offene und neutrale Zuhörer, denen sie ihre Not anvertrauen können, insbesondere ihre Befürchtung, dass die Kinder ihre Traumata nie überwinden werden.
So lernen die Frauen in diesen Zentren wieder lachen, wenn sie den Kindern beim Spielen zusehen. Die irakischen Lieder, die hier alle miteinander singen können, sind Teil ihrer kulturellen Identität. Die Psychologen unterstützen diejenigen, die am meisten Hilfe brauchen. Die psychosozialen, schöpferisch-spielerischen Aktivitäten, welche hier angeboten werden, wirken sich rasch auf das Wohlbefinden der Kinder aus. Die Zentren erlauben es zudem, eine eventuelle Gefährdung der Kinder festzustellen. Denn Diskriminierung, Ausbeutung (Kinderarbeit und Prostitution), sexuelle Gewalt, Haft und Zwangsrückführung kommen immer häufiger vor. So hat Tdh den Aktionsradius in beiden Ländern erweitert: Mit dem Aufbau einer eigenständigen Kinderschutzpolitik in Syrien sowie den Kompetenzen, welche sie im Jugendstrafrecht in Jordanien zur Verfügung stellt.“

- Maria, Tdh-Psychologin

Gesundheit

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Kinder haben das Recht auf Gesundheit
Terre des hommes (Tdh) ermöglicht hunderttausenden Kindern und Müttern, ihr Recht auf Betreuung, Ernährung und Hygiene nachhaltig wahrzunehmen.
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