Sandra Boner - Freiwillige des Monats Juni
Seit 2007 engagiert sich Sandra Boner für Terre des hommes. Regelmässig führt sie im Rahmen der Dörfli-Leiter-Kurse Workshops in Präsenationstechnik durch. Sie ist sich auch nicht zu schade, um für Tdh auf die Strasse oder vor eine Schulklasse zu treten und sich aktiv für notleidende Kinder einzusetzen.
„2007 wurde ich angefragt, ob ich bei Terre des hommes – Kinderhilfe in Zürich mitwirken möchte. Sie haben jemand gesucht, der bekannt ist und so haben sie mich angefragt, ob ich helfen kann. Ich bin Ergotherapeutin. Und zu dieser Zeit habe ich in einem Sonderschulheim für schwerstbehinderte Kinder gearbeitet. Damals wusste ich, dass ich diese Stelle aufgeben musste. Die Arbeit im Sonderschulheim und gleichzeitig die Stelle beim Fernsehen wären einfach zu viel gewesen. Gerne wollte ich aber noch etwas mit oder für Kinder machen. Die Aufl age, die ich an eine solche Tätigkeit stellte war, dass ich hinter der Arbeit stehen kann. Hinter Terre des hommes kann ich absolut stehen. Schön finde ich, dass ich auch aktiv mitmachen kann. Und so habe ich mich damals bereit erklärt mich als Freiwillige zu engagieren.
In den letzten paar Jahren habe ich für den Dörfli-Leiterkurs Workshops durchgeführt. In diesen Workshops ging es vor allem um Präsentationstechniken. Es werden Fragen behandelt wie: Wie präsentiere ich Terre des hommes? Wie kann ich mich auf Präsentationen vorbeireiten? Wie halte ich einen Vortrag oder eine Rede? Da kann ich aus meiner Erfahrung schöpfen. Ich habe selbst Kommunikations-Kurse besucht und Moderationstechniken gelernt.
Mit meinem Engagement habe ich hoffentlich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Kurse geholfen. Wenn alles optimal verlaufen ist, sind diese Leute nachher sicherer vor andere Leute getreten und haben weitere Menschen dazu motiviert sich zu engagieren. Und so ist vielleicht auch etwas mehr Geld für die Terre des hommes Projekte gesammelt worden. Ich hoffe also, dass ich indirekt einem notleidenden Menschen, vielleicht einem Kind in Afrika, geholfen habe. Als die Strassenkinder-Aktion stattfand und Kinder Strassenarbeit nachgestellt haben und beispielsweise Schuhe geputzt haben, besuchten wir am Morgen eine Schulklasse. Ich habe über meine Motivation und die Beweggründe für mein Engagement bei Terre des hommes gesprochen. Die Kinder waren sehr begeistert. Es hat mich überrascht, dass es eigentlich gar nicht so viel braucht, um etwas ins Rollen zu bringen. Das Wahnsinnige bei der Freiwilligenarbeit ist, dass man etwas gibt, aber mehr zurückbekommt.“
Headquarters
Terre des hommes