Tsunami in Indonesien
Tausende von Familien sind betroffen Mehr lesen
06.06.2018 - Nachrichten

Kinderhilfe in humanitären Krisen – ein neuer Rekord für 2017

Terre des hommes (Tdh) engagiert sich an der Seite von Kindern und ihren Familien, dort, wo die Bedürfnisse am dringendsten sind. Erstmals in der Geschichte von Tdh unterstützten unsere Teams 2017 über eine Million Kinder und ihre Angehörigen in humanitären Krisen; fast 70 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der Jahresbericht zeigt einen absoluten Rekord für das führende Schweizer Kinderhilfswerk auf.

Letztes Jahr konnte jedes sechste Kind entweder nicht zur Schule gehen, verlor seine Umgebung oder sah sein Zuhause zerstört, erlitt Verletzungen oder Gewalttaten, wurde Zeuge davon oder aber verlor Angehörige. Unsere Mitarbeitenden kamen Kindern dort zu Hilfe, wo sie diese am dringendsten benötigten: in unmittelbarer Nähe  von Frontlinien wie im Irak oder in Nigeria, inmitten von vergessenen Konflikten wie zum Beispiel in der Ukraine, oder auf dem Weg ins Exil oder in Flüchtlingslagern wo Millionen Syrer, Rohingya oder Somalier versucht haben, der Gewalt zu entkommen. Terre des hommes konnte 2017 in diesen Krisengebieten mehr als einer Million Kindern und ihren Familien Hilfe leisten. Dies sind 400‘000 mehr als im Jahr zuvor und stellt einen neuen Rekord für das führende Schweizer Kinderhilfswerk dar.

Im letzten Jahr wurde auch bei den eingesetzten Mitteln eine historische Marke geknackt. Terre des hommes konnte mit 105.3 Millionen Schweizer Franken erstmals mehr als 100 Millionen für die Kinderhilfe aufwenden und hat ihr Engagement somit um 27% gegenüber dem letzten Jahr erhöht. „Das beträchtliche Wachstum unserer Aktivitäten ergibt sich aus der Zunahme der Krisen und den daraus resultierenden Bedürfnissen der Menschen in Not. Es spiegelt auch unseren Willen wider, unsere Aktivitäten in fragilen Kontexten zu verstärken und dort lokale Akteure zu befähigen und ihnen mehr Eigenständigkeit zu ermöglichen“, erklärt Vito Angelillo, Geschäftsleiter von Terre des hommes. 2017 wurden 160‘000 Lehrer, Sozialarbeiter und Richter für Jugendliche aus- und weitergebildet und für den Kinderschutz sensibilisiert, doppelt so viele wie 2016. Die neu erlernten Fähigkeiten der Fachleute kommen den Kindern zugute und sichern die Nachhaltigkeit der Projekte.

Insgesamt erhielten  3.1 Millionen Kinder und Familien in über 48 Ländern Hilfeleistungen von Terre des hommes: „Wir möchten die Lebensbedingungen von Kindern und Familien positiv und nachhaltig verändern. Ob in humanitären Krisen oder in der Entwicklungshilfe, Kinder sind die ersten Opfer von Gewalt und Armut. Obwohl die Bedingungen vor Ort immer schwieriger werden für humanitäre Akteure, möchten wir unseren Kurs beibehalten und unsere strategischen Ziele, die Gesundheit von Müttern und Kindern in den ersten Lebensjahren und den Schutz der Kinder zu verbessern und weiterverfolgen“, sagt Vito Angelillo .

Entdecken Sie unseren neuen Webdoku über unseren Einsatz für Kinder im Jahr 2017.

Verlinkte Tags
Kinderschutz Bekämpfung der Kinderausbeutung Jugendgerichtsbarkeit Migration Kindergesundheit Wasser und Hygiene Gesundheit von Mutter und Kind Spezialbehandlungen Kinder in humanitären Krisen Kinderschutz Grundversorgung Azoren Afghanistan Südafrika Albanien Algerien Deutschland Andorra Angola Anguilla Antigua und Barbuda Niederländische Antillen Saudi-Arabien Argentinien Armenien Aruba Australien Österreich Aserbaidschan Bahamas Bahrain Balearic Bangladesch Barbados Belgien Belize Benin Bermuda Bhutan Weißrußland Bolivien Bosnien und Herzegovina Botswana Brasilien Brunei Bulgarien Burkina Faso Burundi Kambodscha Kamerun Kanada Kanarienvogel Kap Verde Chile China Zypern Kolumbien Kongo Nord Korea Süd Korea Costa Rica Elfenbeinküste Kroatien Kuba Dänemark Dschibuti Dominica Ägypten Vereinigte Arabische Emirate Ecuador Eritrea Spanien Estland Vereinigte Staaten Äthiopien Fidschi Finnland Frankreich Gabun Gambia Georgien Ghana Gibraltar Großbritannien Griechenland Grenada Grönland Guam Guatemala Guinea Äquatorialguinea Guinea Guyana Französisch-Guayana Haiti Hawaii Honduras Hongkong Ungarn Färöer Indien Indonesien Irak Iran Iraq Irland Island Israel Italien Jamaika Japan Jersey Jordanien Jordanien Kasachstan Kenia Kirgisistan Kiribati Kosovo Kuwait Laos Lesotho Lettland Libanon Liberia Libyen Liechtenstein Litauen Luxemburg Macau Mazedonien Madagaskar Madeira Malaysia Malawi Malediven Mali Malta Marokko Marshall Mauritius Mauretanien Mexiko Mikronesien Moldawien Montenegro Mongolei Montserrat Mosambik Myanmar Namibia Nauru Nepal Nicaragua Niger Nigeria Niue Norwegen Neukaledonien Neuseeland Oman Uganda Usbekistan Pakistan Palästina Panama Papua-Neuguinea Paraguay Niederlande Peru Philippinen Pitcairninseln Polen Französisch-Polynesien Puerto Rico Portugal Katar Zentralafrikanische Republik Komorenrepublik Dominikanische Republik Tschechien Rumänien Russische Ruanda Westsahara St. Helena San Marino Salvador Amerikanisch-Samoa Westsamoa Sao Tomé-et-Principe Senegal Serbien Seychellen Sierra Leone Singapur Slowakei Slowenien Somalia Sudan Südsudan Sri Lanka Schweden Schweiz Suriname Swasiland Syrien Syrien Tadschikistan Taiwan Tansania Tschad Thailand Tibet Timor-Leste Togo Tonga Trinidad und Tobago Tunesien Turkmenistan Türkei Tuvalu Ukraine Uruguay Vanuatu Vatikanstadt Venezuela Vietnam Jemen Sambia Simbabwe
Zurück zu den Nachrichten