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05.03.2021 - Nachrichten

Ebola in Guinea: Gerüchte entschärfen, um Impfungen zu fördern

Guinea ist seit dem 13. Februar mit einem Wiederaufflammen des Ebola-Virus konfrontiert. Der Widerstand der Bevölkerung gegen den Impfstoff könnte die Gegenmassnahmen behindern. Die Teams von Terre des hommes unterstützen die Gesundheitsbehörden bei der Impfaufklärungskampagne in den von der Epidemie betroffenen Gemeinden.

Seit dem 13. Februar sieht sich Guinea mit einem Wiedererscheinen des Ebola-Virus konfrontiert. Das Land kämpft bereits mit Masern und Gelbfieber-Epidemien und nicht zu vergessen das Coronavirus. Die Situation ist dramatisch und setzt das Gesundheitssystem unter grossen Druck; die Nachbarländer halten den Atem an.

Die Angst, die die 2014 Ebola-Epidemie hinterlassen hat, ist immer noch lebendig. Die Teams von Terre des hommes standen der guineischen Bevölkerung bereits bei der Bewältigung dieser aggressiven Verbreitungswelle zur Seite, die Westafrika in die Knie gezwungen hat. Dieses hämorrhagische Fieber mit einer durchschnittlichen Sterblichkeitsrate von etwa 50 % verursachte mehr als 11’300 Todesfälle.

Nachdem Tdh zu den Massnahmen gegen Covid-19 im Land beigetragen hat, wurde sie von den regionalen Behörden gebeten, die aktuelle Ebola-Bekämpfung in den Unterpräfekturen Nzérékoré, Lola und Beyla zu unterstützen. Das Ziel: Gerüchte über das Virus und den Impfstoff zu entkräften und die Bevölkerung zu sensibilisieren, damit sie die Gegenmassnahmen ergreift.

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«Es gibt Gerüchte, dass der Impfstoff und die Handwaschvorrichtungen von der Regierung eingesetzt werden, um die Krankheit in der Bevölkerung zu verbreiten. Diese Gerüchte schüren den Widerstand in der Bevölkerung gegen den Impfstoff und schaffen Misstrauen gegenüber den Behörden. Sie müssen ausfindig gemacht und entschärft werden, um die Akzeptanz der Gemeinschaft zu gewinnen. Die fehlende Behandlung und der Mangel an sanitären Einrichtungen machen die Situation extrem dringlich», erklärt David Bridier, Leiter der Tdh-Delegation in Guinea.

Das Vertrauen der Bevölkerung in den Impfstoff ist entscheidend, um die Epidemie einzudämmen und zu vermeiden, dass sie die Nachbarländer erreicht, wie es 2014 der Fall war. Eine schmerzhafte Erinnerung, die Westafrika geprägt hat.