Nothilfe Ukraine
Kinder in der Ukraine und ihre Familien brauchen Ihre Hilfe !  
31.01.2021 - Nachrichten

Fünf Herausforderungen für 2022

Dieses Jahr werden 274 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe und Schutz angewiesen sein. Einige Krisensituationen werden in den kommenden Monaten besondere Aufmerksamkeit erfordern. Unsere Teams lassen nicht locker, um auch in diesem Jahr weiter für die Rechte von Kindern und ihren Familien in der ganzen Welt zu kämpfen.

Afghanistan

Fünf Monate nach der Machtübernahme durch die Taliban versinkt Afghanistan in einer der schlimmsten humanitären Krisen der Welt. Hungersnot, mangelnde medizinische Versorgung, extreme Armut - die Hälfte der Bevölkerung ist nun auf humanitäre Hilfe angewiesen, um überleben zu können. Kleine Kinder und schwangere Frauen sind von der Situation besonders betroffen. «Wir arbeiten in Angst. Wir befürchten, dass die Taliban uns an der Arbeit hindern werden. Aber wir müssen weitermachen, denn die Mütter brauchen uns», sagt Khadija, Hebamme bei Terre des hommes.

Lesen Sie die Geschichte von Khadija.

Myanmar

Seit das Militär am 1. Februar 2021 die Macht übernommen hat, befindet sich Myanmar in einer beispiellosen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Krise.14,4 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen; das sind fast 27 Prozent der Bevölkerung, eine Situation, die durch COVID-19 noch verschärft wurde. Familien können ihren Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten, insbesondere in den Slums rund um die Hauptstadt Yangon. «Tdh stellt Nothilfe, Zusatznahrung, lebensrettenden Gesundheitsdiensten für Mütter, Neugeborene und Kinder zur Verfügung, sowie wichtigen Massnahmen im Bereich von Wasser- und Sanitäranlagen zur Prävention von COVID-19», erklärt unser Landesvertreter für Myanmar, Martin Swinchatt.

Libanon

Mangel an Lebensmitteln oder Medikamenten, Stromausfälle. Im Libanon werden die lebensnotwendigen Güter immer knapper und die Preise explodieren, während die lokale Währung zusammenbricht. Die politischen und sozialen Spannungen drohen das ganze Land zum Einsturz zu bringen. Eine Situation, die viele Kinder dazu zwingt, die Schule zu verlassen, um zu arbeiten. Eine Herausforderung auch für unsere Teams vor Ort, um weiterhin die Kinder und Familien zu erreichen, die es am nötigsten haben.

Klimatkatastrophen

Dürre in der Sahelzone, Überschwemmungen in Bangladesch - die Auswirkungen des Klimawandels beeinträchtigen das tägliche Leben der Familien, die in gefährdeten Gebieten leben. Die Zerstörung ihrer Kulturen oder ihrer Häuser zwingt sie zur Flucht, um wieder einen Anschein von Sicherheit zu erlangen. Diese Phänomene werden von Jahr zu Jahr häufiger und intensiver und verlangen nach humanitärer Hilfe und langfristigen Lösungen.

Mangelernährung und Hungersnot

Im November 2021 befand sich eine Rekordzahl von 283 Millionen Menschen in 80 Ländern in einer Situation der Ernährungsunsicherheit oder war davon bedroht. Ein Phänomen, das aufgrund von COVID-19, dem Klimawandel und humanitären Krisen, die einige Länder verwüsten, zunimmt. Burkina Faso gehört zu den am stärksten betroffenen Ländern, in denen unsere Teams insbesondere Kindern unter fünf Jahren sowie schwangeren und stillenden Frauen helfen, ihren Nahrungsbedarf zu decken. 

 

Bildernachweis: ©Tdh/Gonzalo Bell/Jezerca Tigani/Désirée Kanyala

 

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