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03.05.2018 - Nachrichten

Monsun in Cox‘s Bazar: „Alles kann im Nu einstürzen“

Der Monsun bedroht die bereits prekäre Situation der 850‘000 Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch. Ihre behelfsmässigen Unterkünfte werden dem Regen und den Stürmen kaum standhalten, ausserdem droht sich die Versorgung und die Gesundheit der Familien in den Camps um Kutupalong weiter zu verschlimmern. Die Vorbereitungen von Terre des hommes (Tdh) auf die Regensaison sind in vollem Gange.

Zwischen April und September werden Überschwemmungen und Sturmwinde erwartet, die Erdrutsche und Schlammlawinen auslösen können. Besonders prekär ist die Situation in den Rohingya-Flüchtlingslagern um Kutupalong, wo die Wege nicht befestigt sind und die Familien in behelfsmässigen Behausungen unterkommen. 91% der 850‘000 Rohingya dort sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Mit dem kommenden Monsun werden drei Bereiche besonders wichtig: die Versorgung mit Nahrung, die Sicherung der Unterkünfte und der Kampf gegen Epidemien.

Der Zugang zu Nahrung ist im Moment das dringlichste Anliegen, vor allem für die 400‘000 Rohingya-Kinder. Ein Viertel von ihnen ist mangelernährt, die meisten davon sind unter 5 Jahre alt. „Wir haben um die 100 Rohingya ausgebildet, um die schlimmsten Fälle von Mangelernährung erkennen zu können und uns zu melden. Sie durchforsten das Camp jeden Tag und bringen diese Kinder in eins unserer sieben Ernährungszentren. Wir behandeln momentan zwischen 2000 und 3000 Kinder“, erklärt Martin Morand, Nothilfeexperte bei Terre des hommes (Tdh). Der schwierige Zugang zu Nahrung wird mit den drohenden Unwettern weiter in Gefahr gebracht und kann lebensbedrohliche Folgen für die Kinder haben.

Camp de réfugiés Rohingya, Tdh

Ausserdem können die baufälligen Hütten, oft einfache Bambuskonstruktionen mit Plastik-planen, in welchen die Rohingya-Familien untergebracht sind, einstürzen oder undicht werden: „Es ist schwierig vorherzusagen, welche Unterkünfte dem Regen standhalten werden, da es der erste Monsun für das mittlerweile überbevölkerte Camp ist. Es wird auf jeden Fall eine Katastrophe werden! Alles kann im Nu einstürzen. Wir schauen, dass unsere Gesundheits- und Kinderschutzzentren genug Schutz bieten können, wenn die anderen Unterkünfte einstürzen.

Wir bereiten uns entsprechend vor und legt einen Vorrat an Matratzen, Hygienekits, Trockennahrung und Hilfe für medizinische Notfälle, wie Cholera, Durchfall und Denguefieber, an. Wir bauen Latrinen und Brunnen mit genug Tiefe und sensibilisieren die Menschen fürs Händewaschen, um der Verbreitung von Krankheiten vorzubeugen.

Nach dem Wirbelsturm benötigen die Menschen ausserdem Seile, Bambus und Planen. „Wir richten ein Lager bei uns mit diesen Materialien ein. Unser Team hat auch Wege gefunden, wie wir den Familien weiter helfen können, auch wenn keine Fahrzeuge mehr ins Camp vordringen können“, erläutert Martin Morand.

Entdecken Sie unser Projekt für die Rohingya-Flüchtlinge