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25.11.2016 - Nachrichten

Es wird langsam kalt in der Schweiz…

… und erst recht im Balkan. Von den 6400 gestrandeten Flüchtlingen in Serbien schlafen rund tausend im Freien oder in verlassenen Gebäuden im Stadtzentrum Belgrads. Die Temperaturen fallen in der Nacht bis zu null Grad oder gar drunter, was zu einem erhöhten Bedarf an medizinischer Versorgung und Unterkünften für Flüchtlinge und Migranten führt.

In einem offenen Brief am 11. November erklären die serbischen Behörden, humanitäre Hilfe an Flüchtlingen ausserhalb der offiziellen Unterkunftszentren sei „nicht länger akzeptabel“. Für uns von Terre des hommes (Tdh) bedeutet „nicht akzeptabel“, Kinder ohne angemessene Unterstützung und Schutz alleine zu lassen, selbst wenn sie ausserhalb der offiziellen Unterkünfte leben.

Seit 2015 ist Tdh im Balkan aktiv und hat mithilfe unseres lokalen Partners Novi Sad Humanitarian Centre (NSHC) Raum für Mütter und Kinder in Belgrad geschaffen. Dies ermöglicht uns, Freizeitaktivitäten für Kinder zu organisieren, ihnen psychologische Unterstützung und Rechtsberatung zu bieten und alle Dinge des täglichen Bedarfs, inklusive Hygiene- und Babyartikel, bereitzustellen.

In den letzten zwei Wochen konnten wir rund 260 Kindern und über 200 Frauen in unserer Mutter-Baby-Ecke helfen. „Kinder spielen in der Ecke puzzle, lernen bis zehn zu zählen und lernen Wörter auf Serbisch und Englisch“, erzählt Danijela Korac Mandic, Projektkoordinatorin bei NSHC. Ausserdem haben 615 Kinder und Jugendliche an den Freizeitaktivitäten, die von unseren Animatoren organisiert wurden, im Hilfszentrum für Flüchtlinge „Miksaliste“ teilgenommen.

Dank der Mutter-Baby-Ecke erkennt das Team Menschen mit dringenden Bedürfnissen. Letzte Woche haben wir eine schwangere Frau zum Arzt gebracht, nachdem sie sich vier Monate lang keiner medizinischen Untersuchung unterzogen hat. „Auch Väter kommen in die Ecke, um Windeln zu besorgen. Ihre Frauen und Kinder blieben im Camp, weil sie sich das kalte Wetter nicht gewohnt sind“, fügt Danijela Korac Mandic hinzu.

Die Geschichte von drei Kindern in einer Zeichnung

Ein Mitglied unseres Teams hat mit drei afghanischen Jungs, die im Alter von 12, 14 und 16 Jahren alleine angereist sind, zusammengearbeitet. Mittels einer Zeichnung beschrieben sie uns, was sie auf der Reise von Afghanistan bis nach Serbien erlebt haben.

„Sie starteten in unterschiedlichen Städten in Afghanistan. Ihre Reise durch den Iran ist durch Berge gekennzeichnet, in denen sie 40 Stunden lang laufen mussten. In der Türkei fuhren sie in einem Truck mit und stiegen in Istanbul in einen Bus. In Bulgarien wurden sie von Polizisten abgefangen und zusammengeschlagen. Der Jüngste zeigte mir Schrammen auf seinem Kopf. Die drei Kinder wurden für einen Monat in ein geschlossenes Camp gesteckt. Danach wechselten sie in ein offenes Camp, von welchem aus sie nach Serbien gingen. Die Reise der Jungs dauerte fast vier Monate“, berichtet ein Mitglied des Tdh-Teams.

Unsere Arbeit in Serbien ist von grosser Bedeutung - vor allem im Winter – denn Tdh‘s Mutter-Baby-Ecke ist die einzige Hilfe für Mütter und ihre Kinder in Belgrads Zentrum. Mit einer Spende können Sie uns helfen, unsere Arbeit fortzusetzen.

Bildernachweis: ©Tdh