closed
urgence

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die bedürftigsten Kinder und helfen uns, ihre Zukunft zu verändern.

Dank Ihrer Spende können unsere Spezialisten den bedürftigsten Kindern unverzüglich helfen.

Als Gönnerin oder Gönner unterstützen Sie uns bei unserem Einsatz für die Einhaltung der Kinderrechte.

Werden Sie Schicksalswender und helfen Sie uns, die Zukunft der am stärksten benachteiligten Kinder zu verändern.

Stellen Sie Ihre Kompetenzen und ein bisschen von Ihrer freien Zeit in den Dienst von Kindern.

Helfen Sie ausgebeuteten Kindern durch Gesang, Spiel oder Tanz.

Unterstützen Sie die Strassenaktionen am 20. November, dem Internationalen Tag der Kinderrechte.

Marsch, Langlauf, Orientierungslauf: Unsere Freiwilligen organisieren das ganze Jahr über sportliche Aktivitäten.

Schliessen Sie sich dieser solidarischen Bewegung an und kaufen Sie eine oder mehrere Orangenkisten.

Werden Sie Partner von Tdh und helfen Sie uns, jedes Jahr über zwei Millionen Kinder und ihre Familien zu unterstützen.

Wie können wir Ihnen helfen?

Ich spende Ich engagiere mich Ich engagiere mich Ich spende Ich engagiere mich Ich engagiere mich Ich engagiere mich Kontakt aufnehmen Ich engagiere mich Reihenfolge
10.06.2016 - Nachrichten

Neue Studie über Kinderarbeit in der Syrienkrise

Im Rahmen des Welttages gegen Kinderarbeit veröffentlicht Terre des hommes eine neue Studie über Kinderarbeit von Opfern des Syrien-Krieges.

Die Kinderarbeit nimmt in Syrien und den Nachbarländern immer mehr zu und hat bereits alarmierende Ausmasse erreicht. In Jordanien gaben 84 Prozent von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) befragten Arbeitgeber an, in den letzten zwei Jahren Kinder beschäftigt zu haben. Die andauernde Not der vom Krieg betroffenen Familien führt dazu, dass viele Kinder die Rolle der Versorger ihrer Familien übernehmen müssen.

Der anhaltende Konflikt hat dazu geführt, dass die Ersparnisse der Familien aufgebraucht und Wertgegenstände bereits verkauft wurden. Erwachsenen auf der Flucht wird die Arbeit oft verboten und Verstösse werden hart bestraft. Dazu mussten internationale Hilfswerke wie die UN-Agenturen und das World Food Programm ihre Hilfeleistungen kürzen, da sie von der internationalen Gemeinschaft keine ausreichende, finanzielle Unterstützung erhalten haben. Dies alles hat dazu geführt, dass die Verantwortung auf die Kinder zurückfällt, auch bereits auf die sehr jungen.

“Wir arbeiten, um die Bedürfnisse unserer Familien zu decken, um beim Bezahlen der Miete zu helfen und um unsere Verwandten zu unterstützen. Die Mieten sind zu hoch und wir brauchen auch Essen und Kleider“, wird eine Gruppe von Mädchen aus Jordanien in der Studie zitiert. “Mein Vater ist in Syrien verschwunden und daher musste mein 15-jähriger Bruder, als der Älteste, sich um die Familie kümmern“, ergänzt ein syrischer Junge, welcher in Serbien interviewt wurde.

Die Mehrheit der Kinder besucht schon lange keine Schule mehr. Dies ist besonders schwerwiegend, da die Studie den Schulbesuch als „entscheidenden Schritt“ im Kampf gegen die Kinderarbeit identifiziert. “Die internationale Gemeinschaft muss handeln und darf nicht länger abwarten: Es liegt in ihrer Verantwortung den Kindern eine Perspektive für die Zukunft zu geben, die ihnen erlaubt das Leid und Elend, welches sie erlebt haben, zu überwinden. Die Kinder dürfen nicht für den Wahnsinn der Erwachsenen bezahlen: Kinder müssen zuerst Kinder sein dürfen und gehören in die Schule“, fordert Vito Angelillo, Geschäftsleiter von Terre des hommes.

Die Studie «Weil wir überleben wollen» wurde von Mitte 2014 bis April 2016 von Terre des hommes Deutschland in Zusammenarbeit mit Terre des hommes Lausanne, Terre des hommes Italien, Terre des hommes Niederlande sowie mit lokalen Partnern durchgeführt.

Schauen Sie sich unser exklusives Dossier über arbeitende Flüchtlingskinder an

Lesen Sie die ganze Studie «Weil wir überleben wollen»

 

Bildnachweis: © Tdh / Ollivier Girard