Landry,
ehemaliger Steinbrucharbeiter

Landry, ein Junge aus Benin, arbeitete in nigerianischen Steinbrüchen, bis ihn die Einwanderungsbehörde schliesslich aufgriff. Diese übergab ihn sofort an das Team von Terre des hommes, welches in Abeokuta tätig ist.

Den Steinbrüchen entkommen

Landry, ein Junge aus Benin, arbeitete in nigerianischen Steinbrüchen, bis ihn die Einwanderungsbehörde schliesslich aufgriff. Diese übergab ihn sofort an das Team von Terre des hommes, welches in der Nähe der Steinbrüche von Abeokuta tätig ist.

Die Tdh-Mitarbeiter hörten Landry zu, gewannen sein Vertrauen und brachten ihn in ein Gesundheitszentrum, wo die grosse Wunde an seinem Fuss behandelt werden konnte. Danach hätte die Einwanderungsbehörde dem Jungen helfen müssen, nach Hause zu gelangen, einen Ausbildungsplatz zu finden und sich wieder in die Familie einzugliedern. Doch kurze Zeit später war Landry auf mysteriöse Weise verschwunden.

Erst nach einem Jahr tauchte Landry wieder auf. Er war unter Zwang in die Steinbrüche zurückgebracht worden. Dort jedoch galt das Recht des Stärkeren, weshalb er oft zu wenig zu essen erhielt und geschlagen wurde. Er wusste sich nicht zu helfen, lief weg und kam schliesslich in schlechter gesundheitlicher Verfassung bei Tdh an. Das Tdh-Team in Nigeria begann sofort, ihn zu betreuen, und leitete erste Schritte für seine Wiedereingliederung ein. Gemeinsam mit Landry legten die Mitarbeiter seine Ziele fest und die Wege, wie er sie erreichen konnte. Nach nur wenigen Stunden wurde der Junge auf seinen Wunsch hin nach Benin zurückgebracht, wo ihn das Tdh-Team in Zakpota in Empfang nahm, damit er seinen Arbeitgebern entkommen konnte. Die Tdh-Sozialarbeiter boten Landry ein sicheres Umfeld und begleiteten ihn während seiner Wiedereingliederung. Heute macht er in Bohicon eine Fotografenlehre.

Name geändert