Mylène Ntamatungiroa,
Sensibilisierungsbeauftragte in Burundi

«Klerya ist neun Jahre alt. Als ich sie kennenlernte, sprach sie nicht und war ein ängstliches, trauriges und einsames Kind. Heute ist sie fröhlich, ergreift viele Initiativen und beginnt sogar zu sprechen!»

Spiele, die unser Leben verändern

«Ich lernte Klerya vor ein paar Monaten bei Freizeitaktivitäten kennen, die es verletzlichen Kindern erleichtern, sich zu entfalten. Sie war neun Jahre alt und wiederholte gerade ihr erstes Primarschuljahr. Klerya sprach nicht, war ängstlich, traurig und einsam. Die anderen Kinder machten sich regelmässig lustig über sie. Als ich letzte Woche wieder ins Zentrum ging, nutzte ich die Gelegenheit, um ein paar Neuigkeiten in Erfahrung zu bringen. Ihre Betreuerin sagte zu mir: ‹Meinst du die kleine Klerya? Wenn du sie jetzt sehen könntest, würdest du sie bestimmt nicht wiedererkennen. Sie ist fröhlich und ergreift viele Initiativen. Sie nimmt aktiv am Unterricht teil und mit den Fortschritten, die sie gemacht hat, wird sie dieses Mal sicher eine Klasse überspringen. Sie hat endlich ihren Platz unter den Kindern gefunden und ist mit ihnen befreundet. Die Kinder kümmern sich alle liebevoll um sie. Und das Beste ist: Sie hat angefangen, zu sprechen! Es fällt ihr zwar noch schwer und sie spricht nur, wenn sie es will, aber es ist ein Anfang. Ich bin sicher, dass sie eines Tages richtig sprechen kann.›

Wer hätte gedacht, dass Spiele in der Welt der Kinder eine solche Kraft entwickeln können?»