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12.10.2019 - Pressemitteilungen

30 Jahre Kinderrechte - ein unvollendetes Projekt!

Am 20. November dieses Jahres können wir das 30-jährige Bestehen der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen feiern. Seit ihrer Unterzeichnung 1989 wurden im Einsatz für bessere Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche viele Verbesserungen erzielt. Es bleibt aber noch viel zu tun, wenn wir die Ziele der Kinderrechtserklärung erreichen wollen. Terre des Hommes zieht in ihrem Report «Child Rights now!» zusammen mit fünf grossen internationalen Organisationen, die sich zum Schutz von Kindern und Jugendlichen engagieren, Bilanz zum bisher Erreichten.

Seit nahezu 60 Jahren setzen sich die Terre des Hommes-Organisationen (TdH) für die Verbesserung der Lebensbedingungen für Kinder und Jugendlichen weltweit ein. Vor 30 Jahren gaben uns die Vereinten Nationen dazu ein wichtiges Instrument in die Hand: die Erklärung der Kinderrechte, die von 196 Ländern ratifiziert worden ist. Mit ihrem Fokus auf das übergeordnete Wohl der Kinder und Jugendlichen untermauert sie die Legitimität unserer globalen Projekte. In unserer Arbeit können wir jeden Tag beobachten, dass der Einsatz für die Kinderrechte zum Erreichen einer gerechteren, prosperierenden und nachhaltigen Zukunft beitragen.

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Kinderrechtskonvention, das von den Vereinten Nationen am 20. November 1989 angenommen wurde, zieht TdH mit fünf weiteren grossen internationalen Organisationen in einer gemeinsamen Erhebung Bilanz. Der Report zeigt beeindruckende Fortschritte auf.

So stellen wir fest, dass heute immer mehr Kinder und Jugendliche unter besseren Bedingungen leben als noch vor 30 Jahren. Die Sterblichkeitsrate von Kleinkindern wurde halbiert, was konkret täglich 17'000 geretteten Leben entspricht. Und der Anteil Heranwachsender, die nicht zur Schule gehen können, ist von 120 auf 64 Millionen gefallen. Trotz dieser erfreulichen Erfolge stehen wir aber noch immer zahlreichen Herausforderungen gegenüber!

Immer noch werden tagtäglich die Rechte von Millionen Kindern und Jugendlichen verletzt. Jedes Jahr sterben über 5 Millionen von ihnen an vermeidbaren Ursachen. 815 Millionen kennen Hunger und chronische Unterernährung behindert die physische und psychische Entwicklung von 150 Millionen Kindern. In reichen und armen Ländern sind täglich unzählige Kinder und Jugendliche mit Armut, Ausbeutung, Gewalt, Vernachlässigung und Missbrauch konfrontiert.

Der Report «Kinderrechte jetzt!» («Child Rights now!) verdeutlicht, welch langer Weg noch vor uns liegt, um die Schwächsten besser vor Gewalt zu schützen. Denn humanitäre Krisen verschärfen die Verletzungen der Konvention weiterhin. Misshandlungen, Ausbeutung und Menschenhandel sind heute unsere grössten Herausforderungen. Fehlender Zugang zu Gesundheitsdiensten, unfreiwillige Migration sowie die prekäre Situation von Eltern fördern Phänomene wie Frühverheiratung und Unterdrückung. In Ländern mit bewaffneten Konflikten ist Kinderarbeit um 77 Prozent weiter verbreitet als anderswo.

Es ist an der Zeit, dass die Weltgemeinschaft ihre mit der Ratifikation der Kinderrechtskonvention abgegebenen Versprechen einlöst. Heute fordern wir die Regierungen dazu auf:

  • wirksame Gesetze, Richtlinien, Budgets und Programme umzusetzen, die alle Kinder und Jugendlichen einschliessen.
  • die Rechte aller ausgegrenzten Kinder und Jugendlichen zu stärken und sich für die Gleichstellung der Geschlechter einzusetzen.
  • Kinder- und Jugendpartizipation zu fördern und deren Rechte auf freie Meinungsäusserung zu verteidigen: Gebt ihnen eine echte Stimme, hört ihnen zu und berücksichtigt ihren Standpunkt!

Der Bericht «Child rights now! 30 years of child rights, and the unfinished agenda» ist das Resultat der Zusammenarbeit sechs grosser internationaler Organisationen, die sich für Kinder und Jugendliche einsetzen: Terre des Hommes, Childfund International, Plan International, Save the Children, SOS Kinderdörfer und World Vision. 

©Terre des hommes Schweiz

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