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17.12.2018 - Pressemitteilungen

Künstliche Intelligenz hilft Kinderleben zu retten

Das Schweizer Kinderhilfswerk Terre des hommes spannt mit der Universität Genf und der amerikanischen Cloudera-Stiftung zusammen, um die Diagnose von Kinderkrankheiten weiter zu verbessern und Leben zu retten. In einem Projekt in Burkina Faso wird die Analyse von Daten durch künstliche Intelligenz verbessert, sodass eine epidemiologische Überwachung in Echtzeit möglich wird und Gesundheitszentren präzise Unterstützung erhalten.

Die Diagnose von Kinderkrankheiten verbessern und Menschenleben retten: Dies haben sich die Universität Genf (UNIGE) und Terre des hommes im Rahmen ihrer Zusammenarbeit zum Ziel gesetzt. Unterstützt von der Cloudera-Stiftung lancieren sie ein erstes Projekt, in welchem künstliche Intelligenz in einem Gesundheitsprojekt in Burkina Faso eingesetzt wird.

"Wir haben vor vier Jahren damit begonnen, das klinische WHO-Protokoll für Konsultationen und Diagnosen für Kinder unter 5 Jahren mithilfe einer App namens IeDA zu digitalisieren. Die App wird heute in mehr als 700 ländlichen Kliniken in Burkina Faso eingesetzt. 1,7 Millionen Kinder haben bereits davon profitiert. Dank der neuen Partnerschaft mit UNIGE und der Cloudera-Stiftung werden wir nun Technologien der künstlichen Intelligenz in die App einführen. Auf diese Weise können wir die individuelle Betreuung von mehr als 4000 Gesundheitsmitarbeitenden verbessern und dank intelligenter und prädiktiver Modelle auf der Grundlage umfangreicher Daten eine epidemiologische Überwachung durchführen", erklärt Thierry Agagliate, Leiter Innovation bei Terre des hommes, das neue Projekt.

Daten einen Sinn geben

Neben der Überwachung von Epidemien wird die künstliche Intelligenz es ermöglichen, die Diagnosen ganzer Gesundheitszentren, sowie die Leistung der einzelnen Gesundheitsmitarbeitenden zu messen. Die Datenanalyse ermöglicht so, Lücken zu identifizieren und bei Bedarf gezielte Interventionen zu planen. Als Projektpartner kann das Gesundheitsministerium von Burkina Faso schnell reagieren und entsprechende Massnahmen ergreifen.

"Terre des hommes sammelt die Daten und die Cloudera Stiftung bringt die Software und das technologische Knowhow mit. Mit unseren akademischen Fähigkeiten in den Bereichen Big Data, Epidemiologie und Implementationswissenschaften verbindet UNIGE die beiden und kann diesen Daten Bedeutung geben. Wir bieten Entscheidungshilfen und Ideen zur Verbesserung und zum weiteren Einsatz dieser Tools im Feld", erläutert Professor Antoine Geissbühler, Leiter der Gruppe Medizinische Informatik an der Medizinischen Fakultät der UNIGE und Leiter des E-Health- und Telemedizindienstes an den Universitätsspitälern Genf (HUG).

Eine Brücke zwischen der Privatwirtschaft, der akademischen Welt und NGOs

Dieses innovative Projekt wurde durch den finanziellen und technologischen Beitrag der Cloudera-Stiftung ermöglicht und kombiniert die akademische Forschung der UNIGE mit der Praxis des Kinderhilfswerks Terre des hommes in Projekten auf dem Feld.

Die Cloudera-Stiftung ist der philanthropischen Arm von Cloudera Inc., einem Unternehmen im Silicon Valley, das sich auf Datenanalyse und maschinelles Lernen in der Cloud spezialisiert hat. Sie stellt Mittel von bis zu 640.000 US-Dollar für die Zusammenarbeit, sowie Software und technisches Know-how zur Verfügung. „Der humanitäre Bereich tastet sich erst gerade daran heran, wie man Datenmengen nutzen kann, um sich den grossen globalen Herausforderungen zu stellen. Wir möchten eine bedeutende Rolle dabei spielen, dies voranzutreiben“, erklärt Claudia Juech, CEO der Cloudera-Stiftung.

© Tdh

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