Robustere Gemüsegärten in Bangladesch

In Bangladesch hat Terre des hommes das Konzept erhöhter Gemüsegärten eingeführt, die den häufigen Überschwemmungen und der schlechten Witterung besser standhalten. Ziel ist es, eine stete Nahrungsmittelproduktion zu ermöglichen, um damit die Mangelernährung von Kindern und ihren Müttern zu verringern.

Kinder mit einem grünen Daumen

Bangladesh und Indien

Das Projekt der erhöhten Gemüsegärten, das von Terre des hommes initiiert wurde, zieht nun bis in die Schulen von Kurigram, einer armen Region Bangladeschs, Kreise.

Als fester Bestandteil der Gemeinschaft haben Kinder dort eine führende Rolle bei der Bekämpfung von Mangelernährung und der Verbesserung der Ernährungssicherheit übernommen. Sie tragen in ihren Schulen dazu bei, dass erhöhte Gemüsegärten angelegt und bewirtschaftet werden, die den Überschwemmungen und dem schlechten Wetter besser standhalten als übliche Gärten.

Die Kinder beteiligen sich auf allen Stufen der Entstehung: Sie bereiten die Böden für den Anbau vor, säen das Saatgut aus, ernten das Gemüse und pflegen ihre Gärten täglich.

Das Pilotprojekt in Bangladesch wurde rasch auf Indien ausgeweitet. Bis heute wurden in den beiden Ländern mehr als 5000 solcher Gärten angelegt. «Es ist eine innovative Art, um Mangelernährung vorzubeugen und gleichzeitig die mit Naturkatastrophen zusammenhängenden Risiken zu verringern», betont John Brogan, thematischer Berater von Tdh im Bereich Wasser, sanitäre Einrichtungen und Hygiene.