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Schutz und Sicherheit im Fussball für alle Kinder

Terre des hommes (Tdh) und die Union der Europäischen Fussballverbände (UEFA) haben gemeinsam ein europaweites Kinderschutzprogramm entwickelt, das allen Kindern und Jugendlichen, die Fussball spielen, eine sichere und positive Erfahrung bieten soll.

Fussball ist, wie andere Sportarten auch, eine grossartige Gelegenheit für Kinder, neue Freunde zu finden und ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Während des Trainings, bei Spielen oder beim Kicken lernen sie wertvolle Lebenserfahrungen wie Fairplay, Teamarbeit und Engagement. Nichtsdestotrotz können unsichere Sportumgebungen Kinder dem Risiko von Vernachlässigung, körperlichem, emotionalem und sogar sexuellem Missbrauch aussetzen. Tdh und die UEFA haben ein europaweites Kinderschutzprogramm gestartet, um den Fussball zu einer sicheren, positiven und angenehmen Erfahrung für alle Kinder zu machen.

 

Unser Ziel ist es, das Bewusstsein zu schärfen, Ausbildungen und Trainings anzubieten, um sicherzustellen, dass Erwachsene, die an Fussballaktivitäten mit Kindern und Jugendlichen teilnehmen, diese keinem Schaden oder Missbrauch aussetzen. Durch unser Projekt fördern wir wirksame Richtlinien, Praktiken und Verfahren und statten die nationalen Fussballverbände in Europa mit dem notwendigen Wissen und den Ressourcen aus, um Schaden zu verhindern und auf besorgniserregende Situationen zu reagieren.

 

Eine Kinderschutzpolitik für nationale Fussballverbände

Für die UEFA wurde eine Kinderschutzpolitik entwickelt, die das Engagement der UEFA betont, dafür zu sorgen, dass der Fussball für alle am Spiel beteiligten Kinder eine sichere und positive Erfahrung ist. Zusätzlich wird ein Muster einer Kinderschutzrichtlinie zur Verfügung gestellt, um die nationalen Fussballverbände bei ihren Massnahmen zum Schutz von Kindern zu unterstützen. Die Richtlinie enthält die Leitprinzipien, Mindestanforderungen und Verfahren, die befolgt werden müssen, um eine sichere Umgebung für Kinder zu schaffen. Die nationalen Fussballverbände werden ermutigt, diese Richtlinie als solide Grundlage für ihre eigenen Schutzmassnahmen zu nutzen.

 

Innovative und praktische Tools

Um die nationalen Verbände und Vereine bei der Ausbildung ihrer Mitarbeitenden zu unterstützen, haben wir für die UEFA-Mitgliedsverbände das "Child safeguarding toolkit" und eine Reihe von E-Learning-Kursen entwickelt. Das Toolkit enthält Anleitungen und Vorlagen wie Verhaltenskodizes, Instrumente zur Risikobewertung und sicherere Einstellungsverfahren, die für die Umsetzung der Kinderschutzpolitik in der Praxis erforderlich sind. Die vier E-Learning-Kurse sind interaktiv gestaltet und werden von einem ausführlichen Präsenztraining begleitet.

 

Unsere E-Learning Kurse:

  • Der Sensibilisierungskurs erläutert das Konzept des Kinderschutzes und unsere gemeinsame Verantwortung, den Fussball zu einer sicheren Umgebung für Kinder zu machen.
  • Der Kurs "Kinderschutz für Mitarbeitende" eignet sich für alle Mitarbeitenden und Freiwilligen. Er hilft ihnen, ihre Rolle beim Thema Sicherheit zu verstehen und zu verstehen, wie sie Präventivmassnahmen umsetzen und besorgniserregende Situationen melden können.
  • Der Kurs "Kinderschutz für Trainerlnnen" ist spezifischer und behandelt Themen wie das Erkennen von Anzeichen von Missbrauch, besondere Risikosituationen für Kinder in einer Fussballumgebung und wie auf Schutzbedenken reagiert werden kann.
  • Der Schwerpunktkurs "Kinderschutz" richtet sich an Fachleute, die als Anspechpartnerlnnen für Fragen des Kinderschutzes benannt wurden.

 

Sowohl das Toolkit als auch die E-Kurse sind in Englisch, Französisch, Deutsch and Russisch verfügbar.

 

Eine Plattform für den Kinderschutz im Fussball

Tdh und die UEFA haben zudem eine digitale Plattform eingerichtet, um das Wissen, die Einstellungen und Praktiken aller am Fussball Beteiligten zu verbessern. Alle Personen, die direkt oder indirekt mit Kindern im Fussball arbeiten, wie z.B. TrainerInnen, ÄrztInnen, FahrerInnen und anderes Personal, sowie alle Personen, die sich für den Kinderschutz im Fussball interessieren, sind auf der Online-Plattform willkommen. Sie bietet E-Learning-Kurse, Webinare, Nachrichten, Zugang zum Kinderschutz-Toolkit und eine Bibliothek mit thematischen Ressourcen sowie die Möglichkeit, sich zu vernetzen und Erfahrungen und Fachwissen unter Fachleuten auszutauschen.

 

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