Nothilfe Rohingya
Mehr als 360'000 Kinder, die Opfer von Gewalttaten wurden, sind nach Bangladesch geflüchtet. Sie brauchen dringend Nothilfe

Unterstützung für syrische Flüchtlinge

Nothilfe für Menschen in Libanon und Jordanien, die vom Konflikt in Syrien betroffen sind. Ein Fokus liegt auf der Bekämpfung von Kinderarbeit und Gewalt sowie auf der Bereitstellung von Hilfe nach traumatischen Erlebnissen.

Nothilfe für vom Syrienkonflikt betroffene Menschen

Syrien, Jordanien, Libanon

Der anhaltende Konflikt in Syrien hat über vier Millionen Menschen – darunter zahlreiche Kinder – in die Flucht getrieben. Die meisten von ihnen sind in die syrischen Nachbarländer wie nach Libanon und Jordanien geflohen.

Viele der syrischen Flüchtlinge wurden mehrmals vertrieben, bevor sie eines der umliegenden Länder erreichten. Sie haben grosse Schwierigkeiten, ihre Grundbedürfnisse zu decken und die Aufnahmeländer sind zunehmend ausserstande, der Flüchtlingsbevölkerung und ihrer eigenen Gemeinschaft eine Grundversorgung wie Nahrung und Unterkunft bereitzustellen. In Libanon machen die Flüchtlinge einen Viertel der Bevölkerung aus. Damit weist das Land den weltweit grössten Pro-Kopf-Anteil an Flüchtlingen auf.

Terre des hommes hat die Langzeit-Ansätze in Libanon und Jordanien angepasst, um den Bedürfnissen der Flüchtlingsbevölkerung Rechnung zu tragen. In Jordanien arbeiten wir seit 2012 in den Regionen von Irbid, Mafraq und Jerash, die über einen Drittel der syrischen Flüchtlinge im Land aufgenommen haben. Im Süden des Libanon, wo wir in den Bezirken Sidon und Tyros tätig sind, ist Terre des hommes die führende Kinderschutz-Organisation. Wir decken nicht nur die Grundbedürfnisse der Flüchtlinge, sondern konzentrieren unsere Arbeit hauptsächlich auch auf Kinder, die im Krieg ein Trauma erlitten haben. Tdh hat kinderfreundliche Zentren geschaffen, in denen die Kinder unterstützt und behandelt werden. Sie können dort unter anderem zeichnen und malen, um ihre emotionalen Wunden zu verarbeiten. Zudem bieten wir ihnen Aktivitäten an, die Logik, Sport und Spiele miteinander verbinden. Ausserdem informieren und schulen wir die Gemeinschaften an Treffen, durch Freitagsreden von Religionsführern und durch Peer-Education zu Themen wie Kinderschutz und geschlechtsbezogene Gewalt. Zudem bieten wir zivilgesellschaftlichen Organisationen, lokalen Akteuren und Freiwilligen Schulungen an, um die Nachhaltigkeit des Projekts sicherzustellen.

 

 

Nach der Zwangsvertreibung von Zayane verschlechterten sich die Umgangsformen in der Familie zunehmend und die Kinder litten unter Vernachlässigung. Sie wandte sich an den lokalen Partner von Tdh, wo sie psychologische Unterstützung erhielt.

Zayane, Mutter und intern Vertriebene in Syrien

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