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Spezialbehandlungen

Hilfsbedürftige Kinder, die an Herzfehlern leiden, werden nach Europa gebracht, damit sie hier operiert und behandelt werden können. Zudem führen wir auch Behandlungen und Kontrollen bei Kindern vor Ort durch und schulen die lokalen Ärzte.

Tdh-Projekte: Spezialbehandlungen

Chirurgische Eingriffe in Europa

Wir überweisen Kinder aus armen Familien nach Europa (Schweiz, Spanien, Frankreich), wenn eine Operation im Herkunftsland nicht möglich ist. Die oft herzkranken Kinder werden in Partnerspitälern untersucht und operiert. Jedes Jahr werden so 250 Kinder nach Europa gebracht. Nach einer Phase der Genesung und der Behandlung kehren die Kinder zu ihren Familien zurück, wo sie von unseren lokalen Partnern weiterbetreut werden, damit sich ihre Gesundheit gut entwickeln kann. Als europäische Spitzenreiterin führt Terre des hommes über 40 Prozent der medizinischen Evakuierungen nach Europa durch.

Genesung im Pflegeheim «La Maison» in Massongex

In der Schweiz werden die Kinder vor und nach ihrem Spitalaufenthalt im Pflegeheim La Maison in Massongex (VS) betreut, bis sie in ihr Land zurückkehren können. Sie werden dort von professionellen Teams aus Pflegepersonal und Erzieherinnen umsorgt, gepflegt und nachbetreut. Kinder unter zwei Jahren werden in Gastfamilien oder direkt im Spital untergebracht. Jedes Jahr wohnen über 200 Kinder aus einem Dutzend Ländern vorübergehend in «La Maison».

Chirurgische Missionen

In Zusammenarbeit mit Schweizer Universitätsspitälern organisiert Tdh Missionen zur Untersuchung, Behandlung und Operation von kranken Kindern in ihren Herkunftsländern. Dabei können zugleich die Kompetenzen des lokalen Gesundheitspersonals gestärkt werden, indem das Personal zu den neusten Techniken geschult wird und Seminare und Konferenzen besuchen kann. Zudem kann das Personal in gewissen Schweizer Spitälern ein Praktikum machen. Diese Ansätze verbessern die medizinische Betreuung von Kindern vor Ort und fördern die Überweisung innerhalb Westafrikas anstelle von Evakuierungen nach Europa.

Fatoumata ist zuversichtlich und mit grosser Lust, ihre Reise ins Leben fortzusetzen, am Internationalen Flughafen Genf gelandet. Sie ist seit ihrer Geburt herzkrank und musste die Schule abbrechen, um näher an einem Spital zu wohnen.

Fatoumata, das erste Kind aus Mali, welches von Spezialbehandlungen in der Schweiz profitiert

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Reise ins Leben

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Verlinkte Dokumente

Programm der Spezialbehandlungen - Jahresbericht 2017
Courage Nr. 50 - Reise ins Leben
Broschüre: Reise ins Leben
Was wir für Kinder in Not erreicht haben: Jahresbericht 2017

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