Tadschikistan

In Tadschikistan leben mehr als fünfzig Prozent der EinwohnerInnen unterhalb der Armutsgrenze. Davon sind 66 Prozent jünger als 18 Jahre. Mehr als eine Million Tadschiken wandern jedes Jahr nach Russland aus. Kinder, die von ihren migrierenden Eltern zurückgelassen werden, sind oft erwerbstätig und erreichen meistens schlechtere schulische Leistungen. Vor allem für Mädchen ist der Zugang zu einer nichtobligatorischen Bildung nach der 9. Klasse schwierig.

Was wir tun

Migration

Wir bauen die Kapazitäten der lokalen Behörden und Dienstleistungsanbieter aus, um von Migration betroffene Familien und Kinder besser schützen zu können und den Zugang der Familien zu sozialen Diensten, einschliesslich Bildung, Berufsbildung, Gesundheits- und Rechtshilfe zu gewährleisten. Auf diese Weise können lokale Akteure von Migration betroffene Familien ausfindig machen und an geeignete Hilfsorganisationen verweisen. Wir unterstützen Kinder auch bezüglich des Zugangs zu Rechtsberatung und beim Erwerb von Geburtsurkunden und der Staatsbürgerschaft. Durch Sensibilisierungsaktivitäten sind Gemeinschaften besser über Migrationsrisiken sowie den Schutz und die Rechte von Kindern informiert. Ausbildungen für Eltern erhöhen ihre Berufschancen vor Ort, damit sie nicht anderswo Arbeit suchen und ihre Kinder zurücklassen müssen.

 

Terre des hommes in Tadschikistan

Begünstigte /LeistungsempfängerInnen 2019

 

1765 

Mitarbeitende im Auslandeinsatz / Vor Ort rekrutierte Mitarbeitende

 

0 / 8

Budget 2020

 

CHF 143'830

 

 

 

Einsatzgebiete

Mit Unterstützung von

Geschichte

2016
Terre des hommes nimmt in Tadschikistan ihre Arbeit auf, um die Entwicklung eines restaurativen Jugendgerichtssystems im Land zu unterstützen, das eine geschützte Umgebung für Kinder verbessert.

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