Nothilfe Sahel
Unterstützen Sie die dringenden Bedürfnisse von Kindern in der Sahelzone, die von der Ernährungskrise betroffen sind  

Bangladesch

Terre des hommes (Tdh) unterstützt Rohingya-Flüchtlinge, die in Lagern im Bezirk Cox's Bazar leben, indem wir mit Kindern arbeiten, die von Gewalt, Ausbeutung und Kinderheirat bedroht sind. Im Rest des Landes arbeitet unser Team daran, die Gesundheit und den Schutz von Kindern und ihren Familien zu verbessern, Kinderarbeit zu verhindern und die klimabedingte Migration junger Menschen vorzubeugen. Wo nötig, leisten wir Nothilfe.

Was wir tun

Gesundheit von Mutter und Kind

Durch den Betrieb von zwei Gesundheitszentren, die rund um die Uhr geöffnet sind, bieten wir sowohl der bangladeschischen Bevölkerung als auch den Flüchtlingen Zugang zu hochwertigen Gesundheitsdiensten und -einrichtungen, einschliesslich der Gesundheitsversorgung von Müttern und Kindern. Darüber hinaus stärken wir die bestehenden Systeme und erhöhen die Qualifikation des Gesundheitspersonals.
 

Kinderschutz

Tdh bietet psychosoziale Unterstützung für die am stärksten gefährdeten Kinder in den Flüchtlingslagern von Cox's Bazar an und verbessert gleichzeitig die Fähigkeit der Gemeinschaften, Risiken für den Kinderschutz zu erkennen und darauf zu reagieren. In den Slums von Dhaka bekämpfen wir die Hauptursachen für moderne Sklaverei und die schlimmsten Formen der Kinderarbeit. Frühverheiratete Mädchen werden ausserdem dabei unterstützt, ihr Potenzial auszuschöpfen und ihren Zugang zu Bildung und Lebensunterhalt zu verbessern sowie ihre Rechte einzufordern und wahrzunehmen, auch in Bezug auf die sexuelle und reproduktive Gesundheit.
 

Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene

Häufige Überschwemmungen und schlechte Hygienepraktiken begünstigen die Verbreitung von Krankheiten. Wir verbessern den Zugang zu Wasser, Sanitärversorgung und Hygienediensten. In den Flüchtlingslagern wird dies durch die Verteilung von Hygieneartikeln, den Bau von Latrinen, die Aufbereitung von Trinkwasser, und die Bereitstellung von Entschlammungsdiensten erreicht. Darüber hinaus verbreiten unsere Teams Botschaften an Flüchtlinge und bangladeschische Gemeinschaften, um deren Wissen über Hygienepraktiken zu verbessern.

Humanitäre Hilfe

Die Rohingya-Flüchtlingskrise belastet seit 2017 die lokalen bangladeschischen Gemeinschaften, die bereits unter schlechten Lebensbedingungen und einem begrenzten Zugang zu Dienstleistungen und Lebensunterhaltsmöglichkeiten leiden. Infolgedessen sind Spannungen zwischen den beiden Gemeinschaften aufgetreten. Tdh setzt an den Ursachen des Problems an, indem es die lokalen Gemeinschaften dabei unterstützt, die Beteiligung junger Menschen an der Entscheidungsfindung zu verbessern, die Widerstandsfähigkeit gefährdeter und marginalisierter Gruppen zu stärken und ihren Zugang zu Lebensunterhaltsmöglichkeiten zu verbessern.

Yasmina leidet an Unterernährung. Sie wurde zu einem Tdh-Ernährungszentrum gebracht. Dank der Behandlung kann sie nun wieder essen.

Yasmina, junges Rohingya-Flüchtlingsmädchen

Zum vollständigen Erfahrungsbericht

Terre des hommes in Bangladesch

Begünstigte im Jahr 2021

 

56'848 personen

Mitarbeitende im Auslandeinsatz / Vor Ort rekrutierte Mitarbeitende

 

7 / 397

Budget 2021

 

CHF 5'991'908 .-

 

Einsatzgebiete

Mit Unterstützung von

Geschichte

1974
Terre des hommes beginnt den Einsatz in Bangladesch.
1984
Start der Schul- und Berufsausbildungsprogramme für Waisen, verlassene Kinder und Kinder aus armen Verhältnissen.
2000
Eröffnung eines Krankenhauses für Kinder, die an schwerer Unterernährung leiden.
2014
Aufbau einer Partnerschaft mit dem Gesundheitsministerium in Bangladesch.
2017
Beginn eines Nothilfeeinsatzes in Cox's Bazar für die Rohingya-Flüchtlinge in Lagern.
2019
Aufbau eines regionalen Projekts, das sich auf die Bekämpfung der schlimmsten Form von Kinderarbeit konzentriert.
2020
Ein Notfalleinsatz während der COVID-19-Pandemie wird gestartet.

Die letzten Neuigkeiten

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Verlinkte Dokumente

Jahresbericht 2021
Thematische Politik – Gesundheit von Mutter und Kind
Infopage WASH_DE
Courage Nr.69: Covid-19 - Eine Gefahr zu viel für Flüchtlingskinder

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