30.04.2021 - Nachrichten

Alarmierende Situation in Myanmar

Seit der militärischen Machtübernahme am 1. Februar 2021 befindet sich Myanmar in einer politischen, wirtschaftlichen und sozialen Krise. Zusätzlich zu der Unsicherheit, in der Millionen von Menschen leben, hat die Coronavirus-Pandemie die Grundbedürfnisse der Familien verschärft. Fast eine Million Menschen befinden sich in einer prekären Situation, besonders Familien mit kleinen Kindern und schwangere Frauen. Die Fälle von Unterernährung in den ärmsten städtischen Gebieten nehmen zu.

«Angesichts der kombinierten Auswirkungen von COVID-19 und den anhaltenden politischen Unruhen droht eine humanitäre Krise in den ärmsten städtischen Siedlungen. Die Familien brauchen dringend Nahrungsmittel, sauberes Trinkwasser, Hygienesets und medizinische Versorgung», sagt unser Landesvertreter in Myanmar Martin Swinchatt.

Terre des hommes leistet Nothilfe für 115’000 Frauen und Kinder in der Gemeinde Hlaing Thar Yar. Unsere Teams verteilen Trinkwasser, Hygieneartikel und Nahrungsergänzungsmittel an die am meisten betroffenen Familien. Schwangere Frauen mit lebensgefährlichen Komplikationen werden an medizinische Notfalldienste weitergeleitet. Wir bieten auch psychosoziale Unterstützung für die am meisten gefährdeten Kinder. Das Welternährungsprogramm gab kürzlich bekannt, dass weitere 3,4 Millionen Personen der Bevölkerung in den nächsten sechs Monaten von Hunger bedroht sind.

Spenden

um Kinder zu unterstützen

Ihre Spende geht dorthin, wo sie am dringendsten benötigt wird.

ICH SPENDE

Bildernachweis: © Tdh/Gonzalo Bell