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23.04.2018 - Nachrichten

Syrien: erforderliche Massnahmen

Am 24. und 25. April findet in Brüssel die zweite Konferenz zur Zukunft Syriens und der Region statt. Terre des hommes weist zu dieser Gelegenheit auf die dringenden Bedürfnisse der von der syrischen Krise betroffenen Kinder dieser Region hin.

Die Herausforderungen vor Ort sind weiterhin riesig. Sowohl in Syrien, als auch in den angrenzenden Ländern leiden die Kinder unter Unsicherheit und Armut und haben keine Zukunftsaussichten. Ihnen bleibt keinerlei Gewalt erspart.

In den Nachbarländern Libanon und Jordanien hat Tdh ein neues Projekt* gestartet, um die verletzlichsten Kinder und ihre Familien zu unterstützen. Vor Beginn des Projekts wurden die Bedürfnisse der Bevölkerung vor Ort von uns evaluiert.

Der Vater Abu Ahmed**, der ursprünglich aus Idlib in Syrien stammt, lebt seit 2014 mit seiner Frau und sieben Kindern in einem Lager im Flachland von Bekaa im Libanon. Von seinem Zelt aus sieht man die Berge, die den Libanon physisch von Syrien trennen.

Die ganze Familie lebt zusammen mit Hunderten anderen Flüchtlingen in diesem Elendsviertel. Sie teilen sich ein Stück Land zwischen den Bewässerungsrohren. Abu Ahmed bezahlt dem libanesischen Besitzer 400 Dollars pro Jahr als Miete für dieses Stück Land. Hinzu kommen noch die Stromkosten.

Abu Ahmed mit einem seiner sieben Kinder vor seinem Zelt

«Früher hatten wir alles, jetzt haben wir nichts», fasst Abu Ahmed mit müdem Ausdruck zusammen. Der frühere Schreiner kann seinen Beruf im Libanon nicht ausüben, weil er keine Arbeitserlaubnis hat. Er könnte zwar kleinere Arbeiten schwarz erledigen, doch ihm fehlt die Kraft dafür, sowohl physisch, als auch psychisch. Also muss sein ältester Sohn mit 15 Jahren übernehmen. Er arbeitet als Saisonnier in der Landwirtschaft oder als Lagerarbeiter in einer Aluminiumfabrik. Er ist regelmässig Pestiziden und anderen Chemikalien ausgesetzt. Die Familie lebt von seinem Einkommen von 30 Dollars in der Woche sowie der humanitären Hilfe.

Von den sieben Kindern gehen nur drei zur Schule. «Warum? Weil die Schule weit weg ist, wir müssen die Fahrtkosten selbst bezahlen, und das können wir nicht», erklärt Abu Ahmed. Im Moment gibt es im Lager weder schulische Unterstützung, noch psychosoziale Aktivitäten für die Kinder. Eltern und Kindern haben nichts anderes zu tun, als auf den Feldern zu arbeiten und auf bessere Zeiten zu warten.

Tdh nimmt sich bei den Aktivitäten im Flachland von Bekaa den am stärksten von der Krise betroffenen Kindern an, egal ob sie syrisch, libanesisch oder palästinensisch sind. Mit einer lokalen Partnerorganisation***, bieten unsere Teams aus Psychologen und Sozialarbeitern den verletzlichsten Kindern eine individuelle psychologische und soziale Begleitung an. Sie führen Aktivitäten zur informellen Bildung sowie Freizeit- und Sportaktivitäten durch. Ausserdem klären sie die Kinder und ihre Angehörigen darüber auf, wie wichtig es ist, ihre Kinder zu schützen.

Unser Ziel ist es, dass die Kinder von Abu Ahmed und Hunderte andere im Libanon und Jordanien ihre Kindheit wie jedes andere Kind auf der Welt verbringen können, dass sie zur Schule gehen können, sich amüsieren, lachen und von einer guten Zukunft träumen. 

 

*Projekt im Libanon und Jordanien, unterstützt durch die AFD und die EU. Das vorliegende Dokument wurde mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union erarbeitet. Die darin enthaltenen Meinungen spiegeln keinesfalls die offizielle Position der Europäischen Union wider.

**Zum Schutz der Privatsphäre wurde der Name geändert.