18.11.2014 - Nachrichten

Wie ist zwischen einem arbeitenden, einem ausgebeuteten und einem versklavten Kind zu unterscheiden?

Es gilt zu unterscheiden, ob ein Kind arbeitet, durch Arbeit ausgebeutet oder zur Arbeit gezwungen wird. In vielen Ländern gehören die Kinder zur familiären Wirtschaftsstruktur und erlernen in diesem Zusammenhang einen Beruf. Dabei stehen sie unter dem elterlichen Schutz und können unter menschenwürdigen Bedingungen arbeiten. Ein arbeitendes Kind ist aber auch stärker für Missbrauch, Gewalt und die Verletzung seiner Rechte gefährdet, jedes zweite wird ausgebeutet.

Die Bekämpfung der Ausbeutung durch Arbeit: Ein Pfeiler des Schutzprogramms von Terre des hommes.

Zu viele Kinder werden weltweit dazu gezwungen, für einen lächerlichen oder gar keinen Lohn beschwerliche oder gefährliche Arbeiten auszuführen. Unsere Stiftung führt deshalb zahlreiche Programme, um ihnen zu Hilfe zu kommen, namentlich in Nepal, Mauretanien, Haiti und Ägypten.

«Mit diesen Projekten möchte Tdh Kinder unterstützen, die auf Baumwollfeldern, in Minen und Steinbrüchen, auf Märkten oder als Haushaltshilfen ausgebeutet werden. Unser Ansatz – sozioökonomische Unterstützung und die Förderung von Bildung – wird von diesem Bericht* eindeutig als der richtige Weg anerkannt», stellt Mirela Shuteriqi fest, Spezialistin bei Tdh für den Schutz vor Ausbeutung und Kinderhandel.

Lesen Sie auch:

Bericht einer Freiwilligen, die in Benin war und die Rückführung eines ausgebeuteten Mädchens in seine Familie miterlebte.

Gespräch mit unserer Koordinatorin für das Schutzprogramm in Burkina Faso über unsere Unterstützung von in Goldminen arbeitenden Kindern.

Publikation:

Intervention von Terre des hommes zugunsten von Kindern, Opfern von Ausbeutung.