COVID-19
Die Pandemie bedroht gefährdete Familien.

Guinea

In Guinea sind Kinder besonders von Armut und mangelnder Versorgung betroffen. Im Land anwesend seit 1987,  verbessert Terre des hommes den Zugang zu Gesundheit, zu spezialisierter Pflege, zu Wasser- und Hygieneeinrichtungen sowie zu Justiz. Wir verfügen über solide Partnerschaften und unsere Aktivitäten werden in enger Zusammenarbeit mit den Familien und den begünstigten Gemeinschaften durchgeführt.

Was wir tun

Gesundheit von Mutter und Kind

Mit unserem lokalen Partner verbessern wir den Zugang zu qualitativer Gesundheitsversorgung. Unsere Teams beugen Mangelernährung vor und kümmern sich um betroffende Kinder unter fünf Jahren. Wir stärken die Zusammenarbeit zwischen lokalen Gemeinschaften und den Gesundheitsbehörden, um ihre Funktionsweise und ihr Finanzierungssystem zu verbessern. Tdh bietet Operationen durch medizinische Evakuierungen oder vor Ort an, sowie soziale Begleitung für Kinder, die an komplexen Herzkrankheiten oder Verbrennungen der Speiseröhre leiden. Wir sensibilisieren die Öffentlichkeit zur Prävention der versehentlichen Einnahme von Ätznatron, das innere Verbrennungen verursacht.

Migrierende Kinder und Jugendliche

Die wirtschaftliche Lage in Guinea, gepaart mit dem instabilen politischen und sozialen Kontext, drängt viele zur Auswanderung. Von Arbeitslosigkeit und mangelnder Ausbildung sind vor allem junge Menschen betroffen. Tdh unterstützt die sozioökonomische Wiedereingliederung von Jugendlichen, indem sie ihnen den Zugang zu einer Arbeitsstelle erleichtert oder ihnen hilft, ihr eigenes Unternehmen zu entwickeln. Gleichzeitig sensibilisieren wir in den Gemeinschaften, insbesondere junge Menschen, für die Ursachen und Folgen der illegalen Migration und stellen gleichzeitig die vor Ort vorhandenen Möglichkeiten vor.

Zugang zu Justiz

Seit fast 20 Jahren kümmern wir uns um die Rechte von Minderjährigen in Konflikt oder Kontakt mit dem Gesetz. Wir organisieren monatliche Treffen mit den verschiedenen Akteuren auf nationaler und internationaler Ebene in den Bereichen Justiz und Kinderschutz. Im Jahr 2019 wurde die Anpassung des Kinder-Codes - in Zusammenarbeit mit Tdh - adoptiert. Dieser erlaubt eine Verbesserung der Lage von inhaftierten Jugendlichen.

Nothilfe Covid-19

Tdh trägt dazu bei, die Ausbreitung der Covid-19-Pandemie in Guinea einzudämmen. In mehr als 40 Gesundheitszentren stärken wir die Kapazitäten des Gesundheitspersonals bei der Prävention und Kontrolle von Infektionen und stellen sicher, dass die medizinische Versorgung der PatientInnen von hoher Qualität ist und in völliger Sicherheit erfolgt. Gleichzeitig verbessern wir das Wissen von migrierenden Kindern und Jugendlichen über Symptome, Risiken und Präventivmassnahmen im Zusammenhang mit Covid-19. Unsere Teams unterstützen auch die Koordination der gesundheitlichen Reaktion auf lokaler Ebene. Wir verhindern und begrenzen die Übertragung von Covid-19 unter Kindern in Haft und dem Gefängnispersonal in Conakry.

„Nach einem dreimonatigen Leidensweg hatten wir es geschafft, meine Tochter und ich!“

Christine, in Guinea operiert

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Terre des hommes in Guinea

Begünstigte / Leistungsempfänger 2019

 

171'220

Mitarbeiter im Auslandeinsatz / Vor Ort rekrutierte Mitarbeiter

 

1 / 42

Budget 2020

 

CHF 3'676'380

 

 

 

Einsatzgebiete

Mit Unterstützung von

Geschichte

1987
Beginn des Einsatzes von Terre des hommes in Guinea.
2005
Lancierung eines ersten Projekts zur Verbesserung der Gesundheit von Mutter und Kind.
2011
Beginn eines Projekts zu Wasser und Hygiene.
2013
Lancierung eines regionalen Projekts zum Schutz von migrierenden Kindern.
2014
Beginn der Sofortmassnahmen gegen die Ebola-Epidemie.
2017
Beginn eines Projektes zur Reformierung der Justiz.
2018
Beginn des Projektes zur Verbesserung der Gesundheitspflege für Mütter und ihre Kinder.
2019
Projekt zur Unterstützung der sozio-ökonomischen Integration der Jungen lanciert.
2020
Projekt Stop Covid-19 lanciert zur Verhinderung der Verbreitung des Virus in Guinea.

Verlinkte Dokumente

Was wir für Kinder in Not erreicht haben: Jahresbericht 2019
ReCCLAS
Programm der Spezialbehandlungen - Jahresbericht 2017
PARJU: maison centrale de N'Zérékoré

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